Trockene Haare pflegen: Das solltest du beachten

Frau mit blonden Haaren
Credit: Unsplash/Jonathan Borba

Trockene Haare sind ein richtiger pain, denn sie sehen nicht nur stumpf und spröde aus, sie brechen auch schneller ab. Doch was tun, wenn sie trotz all der Pflege nicht gesünder werden?

Wir haben hier die besten Tipps und Trick für dich, wie du deine trockenen Haare richtig pflegen kannst. Wir stellen dir die besten Produkte vor und zeigen dir auch, welche Hausmittel helfen können.

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Kyra Piontek
Kyra Piontek

Hi, ich bin Kyra und zeige dir gerne meinen kleinen Beauty-Kosmos. Mit meinen Sommersprossen bin ich der Sunshine des Beauty Report Teams und weiß deshalb genau, wie man einen glowy Beachgirl-Look zaubert.

In meiner Strandtasche immer dabei: UV-Schutz und Bronzing Powder.

Das Wichtigste in Kürze

  • Trockenes Haar kann mehrere Ursachen haben. Zu den häufigsten zählen chemische Behandlungen, starke Stylinghitze oder eine Kombination aus Sonne und Meerwasser im Sommer.
  • Um trockene Haare in den Griff zu bekommen, brauchst du feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte.
  • Auch ein schonender Umgang mit den Haaren ist wichtig, um das erneute Austrocknen zu verhindern.

Was sind die Ursachen für trockenes Haar?

Die grundlegende Ursache für trockene Haare ist eine Unterproduktion der Talgdrüsen. Produzieren diese nicht genug Talg, werden die Haare nicht bis in die Spitzen feucht gehalten. Aber auch Chemikalien können das Haar extrem angreifen und für einen Feuchtigkeitsverlust sorgen. Die häufigsten Auslöser für trockenes Haar sind:

  • Die Kombination aus Sonne und Meerwasser im Sommer lässt die Haare aufquellen und die Feuchtigkeit im Haar verdunstet. Die Folge: Die Haare trocknen aus und werden brüchig.
  • Trockene Heizungsluft und kalte Luft draußen im Winter rauen die Haare auf und lassen es austrocknen. Auch hier geschieht schnell ein Feuchtigkeitsverlust.
  • Das Styling mit starker Hitze kann den Haaren ebenfalls die Feuchtigkeit entziehen und sie austrocknen. Die Haare werden nach und nach strohig und verlieren ihren Glanz.
  • Häufiges Haarefärben schadet den Haaren und greift ihre gesunde, geschlossene Struktur an. Die Schuppenschicht wird durch die chemischen Prozesse aufgeraut. Schließt sie sich im Anschluss nicht richtig, verliert das Haar Feuchtigkeit und trocknet schneller aus.
  • Auch ein übermäßiger Gebrauch von Stylingprodukten mit schlechten Inhaltsstoffen kann eine Ursache für trockene Haare sein. Lagern sich die Stylingprodukte im Haar an und lassen sich nicht mehr gut herauswaschen, können gute Inhaltsstoffe, die Feuchtigkeit spenden, nicht mehr ans Haar herankommen und es nähren.
  • Auch Faktoren wie die Ernährung, die Hormone oder die Gene können einen Einfluss auf die Talgproduktion der sich auf der Kopfhaut befindlichen Talgdrüsen nehmen. Produzieren die Talgdrüsen nicht genug Sebum, werden die Längen der Haare nicht mit Talg versorgt und trocknen schneller aus.

Was hilft wirklich gegen trockene Haare?

Was dein Haar nun wirklich braucht, liegt auf der Hand: Feuchtigkeit. Damit deine Haare wieder gesund werden und nicht mehr so trocken und strohig sind, solltest du zwei Dinge tun:

  1. Pflege deine Haare mit feuchtigkeitsspendenden Produkten, die deine Haare zusätzlich schützen und einen erneuten Feuchtigkeitsverlust verhindern.
  2. Vermeide alles, was das Austrocknen deiner Haare begünstigen kann. Dazu zählen sowohl bestimmte Inhaltsstoffe als auch schlechte Gewohnheiten im Umgang mit deinem Haar.

Alles, was du wissen musst, verraten wir dir nun.

Die besten Pflegeprodukte bei trockenen Haaren

Achte bei deiner Haarpflege darauf, dass du auf natürliche, feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe setzt, die die Haare nicht austrocknen. Auf die Dos und Don’ts der Inhaltsstoffe bei trockenem Haar gehen wir weiter unten noch genauer ein. Hier zeigen wir dir erst mal unsere liebsten Produkte gegen trockenes Haar:

Shampoo

Botanicals Arganöl und Saflorblüte Shampoo
  • 400 ml
  • Vegan, ohne Silikone, ohne Parabene, ohne Sulfate und künstliche Farbstoffe, tierversuchsfrei
  • Für trockenes, strapaziertes Haar

Ein Shampoo soll in erster Linie die Haare von Talg, Schmutz und Produktrückständen befreien. Hast du trockenes Haar, solltest du aber gleichzeitig auf feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe setzen. Viele Shampoos enthalten aggressive Sulfate, die für das Schäumen sorgen, die Kopfhaut aber auch schnell austrocknen können. Besser ist ein feuchtigkeitsspendendes Shampoo wie dieses hier von Botanicals.

Es verzichtet auf problematische Inhaltsstoffe wie Sulfate, Parabene und Silikone und spendet mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Arganöl und Saflorblüte viel Feuchtigkeit. Das Shampoo ist speziell für trockenes, strapaziertes Haar konzipiert und ist vegan und tierversuchsfrei.

Conditioner

Angebot
Botanicals Arganöl und Saflorblüte Conditioner
  • 200 ml
  • Vegan, ohne Silikone, ohne Parabene, ohne Sulfate und künstliche Farbstoffe, tierversuchsfrei
  • Für trockenes, strapaziertes Haar

Wir würden dir empfehlen, bei deiner Haarpflege auf aufeinander abgestimmte Produkte zu setzen. Deshalb stellen wir dir hier den zum Shampoo passenden Conditioner vor. Der Conditioner sorgt dafür, dass sich die Schuppenschicht der Haare nach dem Waschen mit Shampoo wieder schließt und so die Feuchtigkeit im Haar eingeschlossen wird.

Auch der Conditioner von Botanicals verzichtet auf Inhaltsstoffe wie Sulfate, Parabene und Silikone, ist speziell für trocknes, strapaziertes Haar konzipiert und vegan und tierversuchsfrei.

Haarkur

Jean & Len Haarkur Feuchtigkeit
  • 2 x 200 ml
  • Vegan, 100 % natürlich, ohne Silikone, ohne Parabene, ohne Mikroplastik
  • Für trockenes, sprödes Haar

Etwa einmal die Woche solltest du eine intensive Haarkur anwenden. Diese pflegt das Haar effektiv mit seinen nährenden Inhaltsstoffen und gibt ihm die Extraportion Feuchtigkeit. Wichtig: Verwende die Haarkur VOR dem Conditioner, da sonst die Schuppenschicht bereits geschlossen ist und die Inhaltsstoffe der Kur nicht mehr ins Haarinnere gelangen können.

Die Haarmaske von Jean & Len ist einer unserer Lieblinge und spendet mit Inhaltsstoffen wie Reisprotein, pflanzlichem Glycerin und schwarzem Hafer viel Feuchtigkeit. Er ist zu 100 Prozent natürlich, verzichtet auf Silikone, Parabene und Mikroplastik und eignet sich so sehr gut für trockenes, sprödes Haar.

Leave-in

Mother Nature Bio-Arganöl
1.204 Bewertungen
Mother Nature Bio-Arganöl
  • 100 ml
  • 100 % natürlich, rein und kaltgepresst
  • Bio-Qualität

Nach jeder Haarwäsche solltest du eine Leave-in Pflege verwenden. Diese wird nicht ausgewaschen und bleibt den ganzen Tag über im Haar. Sie funktioniert so wie ein Schutzschild und schützt die Haare vor dem erneuten Austrocknen.

Wir empfehlen dir die natürlichste Variante: ein reines Pflanzenöl. Sehr gut eignet sich das marokkanische Arganöl für die Pflege von trockenen Haaren. Das Mother Nature Arganöl kommt in Bio-Qualität und ist zu 100 Prozent rein, natürlich und kaltgepresst.

Lichtschutz

Angebot
Revlon Equave Sun Protection Detangling Conditioner
  • 200 ml
  • Beinhaltet ein breites Spektrum an UVA/UVB-Sonnenfiltern
  • Macht das Haar sofort leichter kämmbar und spendet Feuchtigkeit

Gerade im Sommer kann die Sonnenstrahlung unserem Haar schaden. Wir sollten also nicht nur täglich unsere Haut mit einem Lichtschutz versorgen, sondern auch die Haare. Denn UV-Licht trocknet die Haare schnell aus und macht sie trocken und brüchig.

Verwende deshalb einen Leave-in Conditioner wie diesen hier von Revlon. Der Conditioner beinhaltet ein breites Spektrum an UVA- und UVB-Sonnenfiltern und spendet gleichzeitig Feuchtigkeit.

Die 10 wichtigsten Tipps gegen trockene Haare

Wie wir bereits weiter oben erwähnt haben, ist es wichtig, dass du alle schlechten Gewohnheiten vermeidest, die das Austrocknen der Haare begünstigen. Wir verraten dir hier unsere 10 besten Tipps im Umgang mit trockenen Haaren:

  1. Wasche deine Haare nicht zu häufig, alle drei bis vier Tage reicht vollkommen aus. Mit jeder Haarwäsche entziehst du deinem Haar nämlich die nährenden Öle und somit auch Feuchtigkeit. Wasche deine Haare außerdem nicht zu heiß. Die Hitze trocknet die Haare aus. Besser ist eine angenehm warme Temperatur.
  2. Gib dein Shampoo nur auf den Haaransatz. Shampoo hat in erster Linie eine reinigende Wirkung und öffnet die Schuppenschicht, um Talg, Schmutz und Stylingrückstände gründlich zu entfernen. Die trockenen Längen und Spitzen würden durch das Shampoo nur noch weiter austrocknen. Doch keine Sorge: Sie werden ausreichend gereinigt, sobald das Shampoo beim Auswaschen runterrinnt.
  3. Verwende bei jeder Haarwäsche unbedingt einen Conditioner. Dieser schließt die Schuppenschicht wieder und verhindert so, dass die Haare austrocknen und brüchig werden. Außerdem erleichtert er dir das Kämmen, gibt den Haaren Geschmeidigkeit und Glanz.
  4. Etwa einmal die Woche solltest du eine Haarkur verwenden. Diese nährt dein Haar intensiv und versorgt es mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen. Wichtig ist aber, dass du die Haarkur VOR dem Conditioner verwendest.
  5. Verwende eine feuchtigkeitsspendende Leave-in Pflege. Diese versiegelt deine Haare und beugt so Feuchtigkeitsverlust über den Tag über vor. Sehr gut geeignet sich natürliche Pflanzenöle wie Arganöl oder Jojobaöl.
  6. Rubbel deine Haare nach dem Waschen nicht trocken. Das begünstigt Haarbruch. Knete sanft das Wasser aus den Haaren und wickel sie am besten in ein Baumwollshirt.
  7. Versuche, deine Haare nach jeder Haarwäsche an der Luft trocknen zu lassen. Der Verzicht auf Stylinghitze macht sich schnell bemerkbar und die Haare sind bald nicht mehr so strohig und trocken.
  8. Willst du dennoch unbedingt deine Haare mit Hitze stylen, solltest du einen Hitzeschutz verwenden. Gib ihn in das handtuchtrockene Haar und schütze deine Haare so schon vor dem Föhnen.
  9. Verzichte auf häufiges Haarefärben und lass deine Spitzen regelmäßig schneiden. Alle sechs bis acht Wochen ist optimal. So bekommst du keinen Spliss und die Spitzen wirken nicht mehr so trocken und strohig.
  10. Auch im Schlaf kannst du was gegen trockene Haare machen. Schlaf am besten auf einem Kopfkissen aus Satin und trage eine schonende Schlaffrisur wie einen locker geflochtenen Zopf. So brechen die Haare nicht so schnell ab und rauen nicht auf.

 

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Hausmittel gegen trockenes Haar

Starkes, gesundes und gepflegtes Haar braucht eine gute Mischung aus Ölen, Vitaminen und Proteinen. All das lässt sich auch ohne Weiteres in unseren Vorratsschränken finden. Hier einige Hausmittel, die bei trockenem Haar helfen können:

  • Pflanzenöle: Pflanzenöle tun dem Haar gut, machen es geschmeidig und lassen es glänzen. Neben Arganöl und Jojobaöl kannst du deine Spitzen hin und wieder auch mit etwas Olivenöl pflegen.
  • Aloe Vera: Das Gel der Aloe Vera Pflanze ist dafür bekannt, besonders viel Feuchtigkeit zu spenden. Verwende regelmäßig eine Haarkur aus reinem Aloe Vera Gel, lass das Ganze etwa 20 Minuten im Haar einwirken und wasche es dann gründlich aus.
  • Saure Rinse: Eine Saure Rinse wird aus etwa einem Liter Wasser und 3 bis 4 Esslöffeln Apfelessig angemischt. Das Ganze wird dann zum Schluss der Haarwäsche über den Kopf gegossen und nicht mehr ausgewaschen. Der Apfelessig reguliert den pH-Wert der Kopfhaut und die Schuppenschicht wird geschlossen.
  • Kaltes Wasser: Der wohl einfachste Hack: Spüle deine Haare zum Ende der Haarwäsche mit kaltem Wasser ab. Dadurch wird die Schuppenschicht geschlossen und das Haarinnere wird vor der Umwelt geschützt.

Inhaltsstoffe: Dos und Don’ts

Es gibt einige Inhaltsstoffe, die im Hinblick auf die Gesundheit, Pflege oder die Umwelt bedenklich sein können. Auf diese wollen wir lieber verzichten und lassen sie im Regal stehen. Hier unsere Dos und Don’ts.

Disclaimer: Natürlich sind die Inhaltsstoffe auf der rechten Seite nicht alle grundsätzlich schlecht. Hast du aber trockenes, sprödes Haar, solltest du mit diesen Wirkstoffen einfach etwas vorsichtiger sein. Hochwertige Inhaltsstoffe sind das A und O, wenn du zu trockenem Haar neigst.

Dos

  • Pflanzliche Öle (Arganöl, Jojobaöl etc.)
  • Glycerin
  • Panthenol
  • Sheabutter
  • Keratin
  • Aloe Vera

Don’ts

  • Parabene
  • Silikone
  • Sulfate
  • Mineralöle
  • Alkohol
  • PEG
  • Palmöl

Fazit

Trockene Haare sind ein richtiger pain, denn sie sehen nicht nur stumpf und spröde aus, sie brechen auch schneller ab. Wichtig ist, dass du dein trockenes Haar mit reichlich Feuchtigkeit versorgst und auf natürliche Feuchtigkeitsspender wie Pflanzenöle setzt. Außerdem solltest du austrocknende Gewohnheiten wie ein sehr heißes Stylen mit Föhn, Glätteisen und Co. vermeiden. Nimmst du dir unsere Tipps zu <herzen, werden deine Haare bald bestimmt wieder gesund, glänzend und geschmeidig.

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