Blonde Haare pflegen: 10 Pflegetipps für blondiertes Haar

So pflegst du blonde Haare richtig

Alle Blondinen wissen, dass das Haar gerade nach einer Blondierung besonders hohe Ansprüche hat. Bekommt es nicht genügend Pflege, trocknen die Spitzen schnell aus, das Haar wird frizzig, stumpf und glanzlos. Ich verrate dir die wichtigsten Tipps und Tricks, damit dein Blond noch lange strahlt.

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Kyra Piontek
Kyra Piontek

Hi, ich bin Kyra und zeige dir gerne meinen kleinen Beauty-Kosmos. Mit meinen Sommersprossen bin ich der Sunshine des Beauty Report Teams und weiß deshalb genau, wie man einen glowy Beachgirl-Look zaubert.

In meiner Strandtasche immer dabei: UV-Schutz und Bronzing Powder.

Das Wichtigste in Kürze

  • Blonde Haare sind besonders anspruchsvoll. Sie brauchen viel Pflege und Aufmerksamkeit, um nicht stumpf und glanzlos zu werden.
  • Richtige Pflegeprodukte sind das A und O bei blondiertem Haar. Am besten verwendest du Aufbau- oder Feuchtigkeitsprodukte.
  • Um das Strahlen des Blonds zu erhalten, sollten Blondinen regelmäßig ein Silbershampoo verwenden.

Blondierte Haare pflegen

„Blond ist der Mercedes unter den Haarfarben“, erklärt mir mein Friseur Lucien vom Salon Saint Pauls in Hamburg. Gerade, wenn das Haar chemisch behandelt wurde, braucht es besonders viel Aufmerksamkeit und Zuwendung.

Beim Blondieren wird die Haarstruktur aufgebrochen und dem Haar werden die Pigmente entzogen. Durch das Aufbrechen der natürlichen Struktur verliert das Haar ebenfalls an Feuchtigkeit.

Die Folge: Das Haar ist porös und empfindlich, stumpf und glanzlos und bricht schneller. Tägliches Styling mit Föhn, Glätteisen und Co. oder Sonne und Chlorwasser im Sommer strapazieren das Haar zusätzlich. Was du machen kannst, um deine blonde Mähne optimal zu pflegen, verrate ich dir jetzt.

 

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10 Pflegetipps für blondierte Haare

1. Blondes Haar richtig waschen

Regel Nummer eins: das Haar nicht zu häufig zu waschen. Wäschst du es jeden Tag, entfernst du jedes Mal die haareigene Talgschicht und trocknest das Haar zusätzlich aus. Wasche deine Haare also besser alle zwei bis drei Tage. So kann es sich erholen.

2. Richtiges Shampoo und Spülung für Blondinen

Nach einer Blondierung braucht das Haar vor allem eins: Pflege! Die fängt bereits beim Shampoo und der richtigen Spülung an. Sind die Haare besonders stark blondiert und neigen dazu, spröde und glanzlos zu sein, solltest du ein Aufbaushampoo und die passende Aufbauspülung für geschädigtes Haar verwenden.

Eine Spülung macht die Haare geschmeidig, sodass sie sich nach dem Waschen leichter entwirren lassen. So wird zusätzlich Haarbruch vermieden.

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3. Haarkur verwenden

Anders als Shampoo und Spülung wird eine Haarkur nicht bei jeder Haarwäsche angewendet. Es reicht, die Maske etwa ein Mal die Woche zusätzlich zu verwenden. Sie spendet dem Haar intensive Pflegestoffe, sodass es sich wieder regenerieren kann.

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Die Pflegekur von Goldwell eignet sich für trockenes und strapaziertes Haar und regeneriert es von Innen heraus.

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4. Silbershampoo entfernt den Gelbstich

Ein Silbershampoo gehört ins Pflegesortiment einer jeden Blondine. Da blondes Haar oft selbstständig vergilbt und sich schnell ein Gelbstich bildet, sollte blondiertes Haar hin und wieder mit einem Silbershampoo aufgefrischt werden. Ein Silbershampoo enthält violette und blaue Pigmente und entzieht dem Haar den Gelbschleier.

So wirkt das Blond wieder frischer und kühler. Alles über Silbershampoos und andere Helfer, erfährst du in unserem Artikel über Silbershampoos und in unserem Artikel zum Thema Gelbstich entfernen.

 

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5. Leave-In-Conditioner und Haaröl

Um nach dem Waschen Haarbruch zu vermeiden, sollte ein Leave-In-Conditioner oder ein Haaröl verwendet werden. Diese Produkte machen das Haar geschmeidig und entwirren es. So ist es auch im feuchten Zustand leichter kämmbar und wird geschont.

Ein Haaröl hat zusätzlich den Vorteil, dass es dem Haar Glanz spendet und den ganzen Tag über pflegt. Ich verwende nach dem Waschen immer die Sprühkur von Revlon und das Olaplex No. 7 Bonding Oil.

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Die Sprühkur von Revlon hat eine zehnfach Wirkung und entwirrt das Haar nach dem Waschen.

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Das Olaplex No. 7 Bonding Oil schützt das Haar vor Temperaturen bis zu 330 °C und verleiht ihm Glanz.

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Wenn du mehr dazu erfahren möchtest, schau dir auch unseren Testbericht zu Olaplex an.

6. Hitzeschutz nicht vergessen

Das tägliche Styling der Haare mit Föhn, Glätteisen, Lockenstab und Co. ist extrem schädlich – besonders für chemisch aufgehelltes Haar, das eh schon sehr porös ist. Die hohen Stylingtemperaturen greifen die Struktur der Haare an und können Spliss und Frizz verursachen.

Am besten ist es natürlich, komplett auf Hitze zu verzichten. Da das aber nicht immer möglich ist, solltest du beim Styling auf zwei Dinge achten:

  1. Die optimale Stylingtemperatur beträgt 185 °C. Mit dieser Temperatur lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen und die Haare werden nicht zu stark strapaziert.
  2. Verwende immer einen Hitzeschutz! Dieser legt sich um das Haar und schützt es vor der Stylinghitze.
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Ich verwende vor dem Föhnen und Glätten immer das Hitzeschutz-Spray von ghd.

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7. Regelmäßig Spitzen schneiden

Hängst du wie ich an jedem Zentimeter deiner schönen, langen Haare? Dann musst du jetzt stark sein, denn die Realität ist: Wir müssen uns regelmäßig von den kaputten Spitzen trennen.

Blondierte Haare sind extrem anfällig für Spliss und Frizz. Werden die trockenen Spitzen nicht etwa alle zwei Monate geschnitten, frisst sich der Spliss hoch und die Haare verkletten zu sehr. Also, ab zum Friseur!

8. Lichtschutzfaktor für das Haar

Auch wenn das blonde Haar erst im Sonnenlicht so richtig strahlt, ist Sonne nicht das Beste für das gefärbte Haar. UV-Licht entzieht dem Haar die schützenden Fette und Feuchtigkeit und trocknet es zusätzlich aus.

Um es vor der prallen Sonne zu schützen, kannst du beispielsweise ein Tuch oder einen großen Hut tragen. Oder aber du verwendest spezielle Haarprodukte mit integriertem Lichtschutzfaktor.

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Das Sonnenschutzspray von Aveda schützt das Haar bis zu 16 Stunden vor der Sonneneinwirkung.

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9. Meide Chlor- und Salzwasser

Im Sommer gibt es nichts Schöneres, als ins kühle Nass zu springen. Doch Vorsicht: Chor- und Salzwasser greifen das gefärbte Haar extrem an und trocknen es aus. Willst du nicht auf die Erfrischung verzichten, kannst du einfach eine Badekappe verwenden. Du siehst vielleicht etwas komisch aus, schützt so aber dein Haar.

Für alle, die keine Badekappe aufsetzen wollen, ist es besonders wichtig, die Haare nach dem Schwimmen direkt mit klarem Wasser auszuwaschen.

10. Richtige Schlaffrisur

Gerade für das empfindliche blonde Haar ist es wichtig, die Ursachen von Haarbruch zu vermeiden. Die falsche Schlaffrisur ist eine Ursache für Haarbruch und Spliss. Trägst du die Haare nachts nämlich offen, reiben sie bei jeder Bewegung am Kissen und brechen schnell.

Besser ist es, die Haare in einem lockeren High Bun oder einem locker geflochtenen Zopf zu tragen.

 

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Blondierte Haare mit Hausmitteln pflegen

Olivenöl Haarkur

Olivenöl pflegt die Haare intensiv und verleiht ihnen einen schönen Glanz. Einfach etwas Olivenöl ins Haar geben und vor allem in die Spitzen einmassieren. Du kannst die Kur nach zehn Minuten auswaschen oder aber über Nacht einwirken lassen. Wiederhole die Haarkur ein Mal pro Woche.

Kokosöl Intensivkur

Kokosöl spendet Feuchtigkeit und lässt sich auf der Haut oder dem Haar anwenden. Es verleiht dem Haar Glanz und macht es seidig und geschmeidig. Gebe einfach etwas Kokosöl ins Haar und lass es etwa zehn Minuten einwirken. Anschließend gründlich ausspülen. Bester Nebeneffekt: Dein Haar riecht schön exotisch.

Du willst eine Haarkur selber herstellen? In diesem Artikel zeigt dir meine Kollegin Isabell ihre Lieblingsrezepte für selbst gemachte Haarmasken. 

Haare ohne Silikone pflegen

Silikon ist ein umstrittener Inhaltsstoff in der Kosmetik. Zurecht? Das will ich nun klären. Hier sind sechs Facts, die du zum Thema silikonfreie Haarpflege wissen solltest.

  1. Silikone sind synthetische Polymere, die im Labor aus Kunststoffen hergestellt werden. Man erkennt sie anhand der Inhaltsstoffe mit den Endungen „-cone“ oder „-xane“.
  2. Silikone legen sich um das Haar und glätten die äußere Schuppenschicht. So wird es seidiger, geschmeidiger und lässt sich einfach entwirren.
  3. Silikone bilden aber auch einen wasserunlöslichen Film um das Haar, der es langfristig versiegelt. So verhindert das Silikon, dass das Haar die reichhaltigen Inhaltsstoffe von Pflegeprodukten aufnehmen kann.
  4. Da Silikone wasserunlöslich sind, bleiben sie lange im Haar enthalten und beschweren es. Hast du schnell fettiges, plattes, schweres Haar, kann das an den Silikonen in deinen Pflegeprodukten liegen.
  5. Mit einem Tiefenreinigungsshampoo kannst du die Silikone regelmäßig aus dem Haar waschen. Hier kommst du zu meinem Artikel über Reinigungsshampoos, in dem ich dir alles zu dem Thema erkläre.
  6. Silikone sind schlecht für die Umwelt. Sie sind biologisch schwer bis nicht abbaubar und gelangen durch den Abfluss in Flüsse, Meere oder das Grundwasser.

Fazit

Man sagt, dass Blondinen mehr Spaß im Leben haben – ich als natürliche Blondine kann das nur bestätigen 😜. Doch leider braucht blondes Haar auch sehr viel Pflege und Zuwendung.

Besonders, wenn die Haare chemisch blondiert wurden, neigen sie dazu, spröde und porös zu sein. Was sie jetzt brauchen, ist viel Feuchtigkeit und reichhaltige Inhaltsstoffe.

In diesem Artikel habe ich dir die zehn wichtigsten Tipps für die Pflege blondierter Haare verraten und dir meine liebsten Pflegeprodukte vorgestellt. Jede Blondine sollte auf jeden Fall ein Silbershampoo zuhause haben, damit das Blond auch lange strahlend bleibt. Außerdem nicht fehlen darf eine reichhaltige Haarkur, die du circa ein Mal die Woche anwendest.

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