Olivenöl: 5 Gründe, warum es gut für die Haare ist

Olivenöl in Gefäß
Credit: Pexels/Mareefe

Es kommt regelmäßig auf unseren Teller, doch hättest du gedacht, dass Olivenöl auch super für unsere Haare ist? Wir verraten dir hier fünf gute Gründe, warum du Olivenöl in deine Haarpflege integrieren solltest. Plus: So wendest du es richtig an.

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Kyra Piontek
Kyra Piontek

Hi, ich bin Kyra und zeige dir gerne meinen kleinen Beauty-Kosmos. Mit meinen Sommersprossen bin ich der Sunshine des Beauty Report Teams und weiß deshalb genau, wie man einen glowy Beachgirl-Look zaubert.

In meiner Strandtasche immer dabei: UV-Schutz und Bronzing Powder.

Das Wichtigste in Kürze

  • Olivenöl eignet sich nicht nur hervorragend zum Kochen, du kannst es auch für deine Haarpflege verwenden.
  • Es schützt das Haar und macht sprödes Haar geschmeidig und glänzend und eignet sich am besten für dickes, trockenes Haar oder Locken.
  • Setze bei dem Olivenöl auf Qualität und verwende ein natives Bio Olivenöl.

5 Gründe, warum Olivenöl gut für die Haare ist

1. Olivenöl pflegt die Haare auf natürliche Weise

Mit Olivenöl lassen sich die Haare besonders natürlich pflegen. Keine Parabene, Silikone, Sulfate oder andere Inhaltsstoffe, die bedenklich bei der Haarpflege sein könnten. Auch künstliche Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe sind nicht enthalten.

Beim Olivenöl handelt es sich um ein reines Naturprodukt, das im Kaltpressungsverfahren nicht nur aus den Kernen der Olive, sondern aus der ganzen Frucht gewonnen wird. So bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe optimal enthalten, die dann an das Haar weitergegeben werden können. Die Haare mit einem Öl zu pflegen, das direkt aus der Natur kommt – gibt es was Besseres?

2. Olivenöl schützt die Haare

Das Olivenöl legt sich um das Haar wie ein Schutzmantel und verhindert so nicht nur einen Feuchtigkeitsverlust, es schützt die Haare auch vor allen möglichen schädlichen Umwelteinflüssen wie beispielsweise Abgasen. Die Haare sind besser abgeschirmt und brechen auch nicht so schnell ab.

Außerdem ist Olivenöl reich an Antioxidantien. Diese schützen vor freien Radikalen und sorgen so dafür, dass die Haare länger gesund bleiben.

3. Olivenöl hält die Haare weich und geschmeidig

Olivenöl wirkt optimal gegen Spliss und sprödes Haar. Es legt sich wie ein schützender Film um das Haar, hält es so weich und geschmeidig und sorgt für einen tollen Glanz. Es erfüllt somit eine der wichtigsten Funktionen eines Haaröls. Willst du nicht viel Geld für ein teures Haaröl ausgeben oder die Zeit überbrücken, bis dein liebstes Haaröl geliefert wird, kannst du sehr gut auf einfaches Olivenöl ausweichen.

4. Olivenöl stärkt die Haare

Olivenöl enthält den Inhaltsstoff Oleuropein. Dieser ist dafür bekannt, das Haarwachstum zu fördern und für gesunde, starke neue Haare zu sorgen. Bei einer regelmäßigen Anwendung auf der Kopfhaut und in Verbindung mit einer gründlichen Kopfhautmassage kann Olivenöl also auch für vollere und kräftigere Haare sorgen.

5. Olivenöl lindert juckende Kopfhaut und Schuppen

In der Regel wird ein Haaröl nicht auf die Kopfhaut aufgetragen. Beim Olivenöl kannst du das aber sehr gut machen, denn: Es lindert trockene, juckende Kopfhaut und pflegt diese intensiv. So kann es auch gegen Schuppen helfen. Dafür solltest du das Olivenöl gut in die Kopfhaut einmassieren.

Der einzige Haken: Die Haare sehen danach strähnig und fettig aus. Du solltest die Kopfhautpflege also immer direkt vor der Haarwäsche anwenden und das Olivenöl anschließend gut auswaschen, um nicht mit einem fettigen Ansatz herumlaufen zu müssen.

 

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Für wen eignet sich Olivenöl als Haarpflege?

So gut Olivenöl auch ist, es bringt auch einige Nachteile für manche Haartypen mit sich. So kann es beispielsweise feines oder schnell nachfettendes Haar schnell beschweren. Hier ist ein leichteres Öl wie Jojobaöl besser geeignet. Und auch bei blondem Haar ist Vorsicht geboten. Hier kann das Olivenöl bei regelmäßiger Anwendung nach und nach die Haare etwas dunkler tönen. Am besten ist das Olivenöl für jene geeignet, die relativ dickes, trockenes Haar oder Locken und dunklere Haarfarben haben.

Das beste Olivenöl für die Haare

Nicht jedes Olivenöl, das bei uns in der Küche steht, ist unbedingt auch das beste für die Haare. Qualität steht hier an erster Stelle. Ein gutes Olivenöl erkennst du an folgenden Merkmalen:

  • Wähle die Bezeichnung „Olivenöl nativ extra“ bzw. „Natives Olivenöl extra“
  • Wähle ein kaltgepresstes Olivenöl
  • Wähle ein Bio Olivenöl
Bio Olivenöl nativ extra
  • 500 ml
  • Bio-Qualität
  • Nativ extra

Olivenöl im Haar richtig anwenden

Olivenöl lässt sich auf verschiedene Arten im Haar anwenden. Je nachdem, welche Haarproblemchen du damit lösen willst, hast du vor allem diese drei Möglichkeiten.

Olivenöl Haarmaske

Eine Olivenöl Haarmaske eignet sich für alle, die ihre Haare intensiv mit dem Öl pflegen wollen. Hier zieht das Olivenöl sehr gut ins Haar ein und kann seine volle Wirkung entfalten. Dafür kannst du entweder pures Olivenöl ins Haar geben oder dir deine eigene Haarmaske anmischen.

Willst du es pur anwenden, kannst du etwa zwei bis drei Esslöffel (je nach Haarlänge) nach der Haarwäsche im gesamten Haar verteilen. Massiere es auch gut in die Kopfhaut ein, wenn du diese zusätzlich pflegen willst. Nach einer Einwirkzeit von etwa 20 Minuten kannst du das Öl gründlich auswaschen und anschließend einen Conditioner in die Spitzen und Längen geben.

Für eine noch reichhaltigere Haarmaske mische einen Teelöffel Olivenöl mit einem Teelöffel Honig und einem Eigelb. Der Honig sorgt für mehr Glanz und das Eigelb versorgt das Haar mit Proteinen. Das Ganze nach dem Shampoonieren ins feuchte Haar geben und etwa 30 Minuten einwirken lassen. Um den Effekt zu verstärken, kannst du zusätzlich eine Duschhaube tragen, die für Wärme sorgt. Danach gründlich ausspülen und einen Conditioner verwenden.

Olivenöl als Spitzenpflege

Hast du trockene Spitzen, Spliss und sprödes Haar, kannst du das Olivenöl auch als Haaröl-Ersatz verwenden. Hierfür gibst du wenige Tropfen des Öls ausschließlich in die handtuchtrockenen Spitzen und Längen und sparst den Ansatz aus. Gut einkneten und die Haare anschließend wie gewohnt stylen. Das Olivenöl wird nicht ausgewaschen.

Willst du das Olivenöl als Styling-Finish verwenden, um die Haare zum Glänzen zu bringen, kannst du auch einige Tropfen Olivenöl in deine Hände geben, verreiben und dann mit den Fingern vorsichtig durch die Haare fahren. Konzentriere dich hierbei auf die Längen und Spitzen und spare den Ansatz aus.

Olivenöl als Kopfhautpflege

Leidest du unter einer trockenen und juckenden Kopfhaut, kann Olivenöl eine sehr gute Pflege sein und Linderung verschaffen. Massiere das Olivenöl dafür gründlich in die Kopfhaut ein. Lass dir hierbei Zeit und stelle sicher, dass die gesamte Kopfhaut gepflegt wird. Danach kannst du unter die Dusche springen und die Haare gründlich (mit einem milden Shampoo) waschen, um den Fettfilm aus dem Haar zu bekommen.

Zusatztipp: Massierst du deine Kopfhaut kopfüber, regst du zusätzlich das Haarwachstum an. Die Durchblutung wird angeregt und die Kopfhaut wird besser durchblutet. Die Folge: Die Haare wachsen besser nach.

Alternativen: Diese Öle tun dem Haar außerdem gut

Doch nicht nur Olivenöl ist ein natürliches Öl, das dem Haar guttut. Wir stellen dir hier drei weitere Haaröl-Favoriten aus der Natur vor.

Kokosöl

Kokosöl besitzt eine pflegende, regulierende Wirkung auf Haar, Haarwurzeln und Kopfhaut und weist keinerlei Nebenwirkungen auf. Ein perfektes Allround-Mittel! Da es besonders reichhaltig und schwer ist, eignet es sich wie Olivenöl sehr gut für dickeres Haar und Locken. Willst du mehr über die Haarpflege mit Kokosöl erfahren und bist auf der Suche nach tollen Rezepten für Kokosöl Haarmasken, dann lies dir diesen Artikel durch.

Arganöl

Das Öl, das aus den Beeren des marokkanischen Arganbaumes gewonnen wird, enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin E, Tocopherol und Linolensäure. All diese Wirkstoffe pflegen dein Haar und lassen es glänzen. Doch das sogenannte marokkanische Gold hat seinen Preis. Es zählt zu den teuersten Haarölen und das nicht ohne Grund. Aus 100 Kilogramm Argannüssen können lediglich 2,4 Kilogramm Arganöl gewonnen werden. Mehr über die Wirkung von Arganöl erfährst du in diesem Artikel.

Jojobaöl

Ein leichteres Haaröl ist das Jojobaöl. Es spendet den Haaren und der Kopfhaut Feuchtigkeit und kann sogar talgregulierend wirken. Während viele Haaröle eher die Poren verstopfen, gleicht Jojobaöl die Talgproduktion aus und kann sogar bei Schuppen hilfreich sein. Die besten Öle und alles, was du wissen musst, erfährst du in diesem Artikel.

Fazit

Wenn du von nun an also nicht mehr nur deinen Salat, sondern auch deinen Kopf mit dem Olivenöl versorgst, wissen wir auch nicht weiter. Wir haben dir hier die fünf besten Gründe verraten, warum du Olivenöl zukünftig auch in deine Haarpflegeroutine integrieren solltest. Wichtig ist, dass du darauf achtest, dass das Olivenöl zu deinem Haartyp passt und dass du hochwertiges Bio Olivenöl nativ extra verwendest.

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