Ombré vs. Balayage: Danach musst du beim Friseur fragen

Balayage vs Ombré: Darin unterscheiden sich die beiden Färbetechniken

Ombré

Ombré ist auch nach so vielen Saisons noch die ungeschlagene Nummer Eins unter den beliebtesten Färbetechniken – oder macht Balayage dem nun doch endlich Konkurrenz? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Ombré und Balayage?

Wir beantworten alle Fragen zu dem Frisch-vom-Strand-Look und liefern dir die passende Inspiration für deinen Typ. Dann weißt du auch gleich, welches Foto du deinem Friseur zeigen kannst. Also wir sind dann mal einen Termin buchen…

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Isabel Kloiber
Isabel Kloiber

hi Ich bin Isabel, Beauty-Journalistin (ich habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht) und nehme dich hier in meine (Beauty-) Welt mit.

Mich erkennt man am Duft von Black Opium und einem chaotischen Arbeitsplatz voller Kosmetikprodukte!

Das Wichtigste in Kürze

  • Ombré ist eine Färbetechnik, bei der ein fließender Verlauf von dunklerem Deckhaar zu helleren Spitzen entsteht.
  • Da der perfekte Übergang nicht so einfach hinzubekommen ist, empfehlen wir dir, lieber einen Profi ran zu lassen.
  • Neben Ombré gibt es noch Balayage, eine ganz ähnliche Färbetechnik. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden erklären wir hier.

Ombré oder Balayage: Was ist der Unterschied?

Gemeinsamkeiten

Ombré und Balayage werden oft in einem Zug genannt – aber ist das jetzt das Gleiche? Nein. Obwohl Ombré und Balayage zwei Färbetechniken sind, die einige Gemeinsamkeiten aufweisen, sind sie doch noch unterschiedlich genug, um sich (je nach Geschmack) für die eine oder andere Methode zu entscheiden.

Aber: Sowohl bei Ombré als auch bei Balayage werden Strähnchen gesetzt, die nicht direkt am Ansatz, sondern weiter unten beginnen. Der Vorteil im Gegensatz zu klassischen Strähnchen bzw. Blondierungen ist natürlich, dass der Ansatz nicht ständig nachgefärbt werden muss und trotzdem immer gut aussieht.

Ombré und Balayage eigenen sich beide für so gut wie alle Haarfarben – egal ob du ein tiefes Braun mit Karamelltönen, ein sandiges Blond mit hellblonden Tönen oder ein feuriges Rot mit edlen Kupfertönen aufhellen möchtest. Die einzige Haarfarbe, die wirklich etwas schwierig ist, ist Weißblond.

Ombré Technik: Was ist das?

 

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Ombré. Das kommt aus dem Französischen und heißt auf Deutsch so viel wie Schatten oder schattiert. Mit Ombré Hair ist eine Färbetechnik gemeint, die einen Farbverlauf von dunklerem Haar am Ansatz, zu hellerem Haar in den Spitzen aufweist. Die Spitzen sind hier also (im Gegensatz zu Balayage) ganz mit der helleren Farbe bedeckt. Das Ganze wird, ganz klassisch, vom Friseur in Folie gewickelt.

Bei der Ombré Färbetechnik werden die Strähnchen etwa auf Kinnhöhe angesetzt und die Intensität nimmt bis in die Spitzen immer mehr zu. Generell wird bei Ombré Hair darauf geachtet, dass die gefärbten Strähnchen etwa drei bis vier Nuancen heller sind als das Deckhaar. Weniger würde nicht auffallen und mehr würde unnatürlich wirken.

Balayage Technik: Was ist das?

 

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Die Balayage Technik ist Ombré schon ziemlich ähnlich. Auch hier gibt es einen dunkleren Ansatz und dann einen Farbverlauf aus helleren Strähnchen bis in die Spitzen. Allerdings beginnen diese hier nicht erst ab Kinnhöhe, sondern bereits ab Ohrhöhe und einzelne Strähnchen können sogar noch etwas höher beginnen – nur nie direkt am Ansatz.

Generell variiert der Beginn einer jeden gesetzten Strähne hier viel mehr, da sie von Hand gemalt werden. Dadurch sind sie natürlich auch unterschiedlich dick. Das Ergebnis sieht natürlicher aus und der Kontrast vom Ansatz bis zu den Spitzen ist nicht ganz so groß.

Übrigens: Auf dem Artikelbild ganz oben, kannst du den Unterschied zwischen Ombré und Balayage noch mal auf einen Blick sehen. Entdeckt haben wir den Vergleich auf dem Instagram Account von Hair-Profi Lexy DeBoni.

Foilaye Technik: Was ist das?

 

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Während Ombré also einen stärkeren Kontrast aufweist und Balayage eher natürlich wirkt, ist Foilaye für alle Unentschlossenen. Denn dabei handelt es sich um eine Mischung aus Ombré und Balayage. Hier werden die Freihand gesetzten Strähnchen der Balayage Technik, durch die akkurate Arbeit der Ombré Technik ergänzt.

So hast du bei Foilaye einen sanften, natürlich wirkenden Verlauf von den Ohren bis hin zu den Spitzen, die aber deutlich heller ins Auge stechen als sonst.

Alles zum Färben von Ombré

So macht der Friseur Ombré Hair

Du bist neugierig geworden und möchtest schon vor deinem Friseurbesuch wissen, wie der Friseur Ombré Hair hinbekommt? Dann kannst du dir das Video von Friseur Daniel Golz anschauen, in welchem er Ombré nicht nur vormacht, sondern auch genau erklärt:

Wie kann ich Ombré Hair selber machen?

Wir machen viel gerne selbst. Und auch wenn wir beim Färben von Augenbrauen noch voll dabei sind, würden wir eine so komplizierte Technik, die in ihren Ergebnissen viel stärker variieren kann immer dem Profi überlassen. Wenn du dir aber zutraust, Ombré Hair wirklich selber zu machen und nur noch eine kleine Anleitung suchst, dann haben wir auch für diesen Fall ein Video für dich.

Die Anleitung kommt diesmal nicht vom Friseur, sondern von einer ganz normalen Heim-Anwenderin und YouTuberin Elena:

Wie lange dauert das Färben von Ombré?

Je nach Haarlänge solltest du mindestens mit zwei Stunden oder mehr rechnen. Das Einpinseln, Einwirken und Auswaschen dauert eben…

Die Kosten: Wie teuer ist Ombré?

Jetzt mal Klartext: Was kostet Ombré Hair bei so viel Aufwand eigentlich? Mit 80-100 Euro kannst du auf jeden Fall rechnen. Gehst du zu einem teureren Friseur, kann das Ganze auch schon mal (je nach Haarlänge) bis zu 200 Euro kosten.

Wann und wie oft muss man Ombré nachfärben?

Während eine klassische Blondierung alle drei bis acht Wochen aufgefrischt werden muss, kannst du dir bei Ombré viel mehr Zeit lassen. Theoretisch kannst du dir Ombré sogar einfach nur einmal färben lassen und es dann herauswachsen lassen. Es gibt ja immerhin keinen harten Ansatz, der auf einmal sichtbar wird.

Möchtest du den Ombré Look aber so erhalten, wie du ihn dir ursprünglich hast färben lassen, reicht es, wenn du es etwa alle drei Monate nachfärben lässt. Das gilt allerdings nur, wenn bei deinem Ombré Look lediglich die hellere Farbe gefärbt wurde.

Es gibt ja auch noch die Option, erst oben die Haare dunkler zu färben und dann unten heller. Dann wären wir natürlich wieder bei den drei bis acht Wochen, wie bei einer ursprünglichen Coloration.

So pflegst du deine Haare nach Ombré, Balayage und Co

Gefärbte Haare sind meistens auch strapazierte Haare und im Fall von Ombré und ähnlichen Färbetechniken trifft das besonders auf die Spitzen zu. Hier ist es also wichtig, die Haare gründlich zu pflegen und ihnen Feuchtigkeit zurückzugeben.

Und so geht’s:

  1. Bei jeder Haarwäsche eine Haarspülung verwenden, außer du verwendest eine Haarkur.
  2. Einmal in der Woche eine Haarkur verwenden.
  3. Gib deinen Spitzen, zum Beispiel durch ein Haaröl etwas mehr Aufmerksamkeit.
  4. Verwende immer ein Hitzeschutzspray sobald ein Haartrockner, Glätteisen oder Lockenstab zum Einsatz kommt.
  5. Regelmäßig Spitzen schneiden – heißt spätestens alle drei Monate, besser öfter.

Bist du bei der Wahl der richtigen Produkte unsicher, lies dir auch unsere Artikel über Haarspülung, Haarmaske und Olaplex durch.

Welcher Ombréton passt zu mir?

Normalerweise heißt es, dass deine natürliche Haarfarbe die ist, die dir am besten steht. Als Brünette solltest du danach als braunes Haar behalten und als Blondine entsprechend blondes Haar. Selbstverständlich kannst du deine natürliche Haarfarbe mit Ombré etwas auffrischen. Hierbei sollten die gefärbten Strähnchen maximal drei bis vier Nuancen heller sein, als die deines Deckhaares.

Aber klar ist auch: Erlaubt ist was gefällt und wenn das eine starke Veränderung bedeutet, go for it!

Die schönsten Frisuren mit Ombré

Ombré mit blonden Haaren

 

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Ombré mit braunen Haaren

 

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Ein Beitrag geteilt von Franceska Boerman (@franceskax) am

Ombré mit roten Haaren

 

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Ein Beitrag geteilt von Emily Cannon (@the_blonde_pixie) am

Ombré mit (fast) schwarzen Haaren

 

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Ein Beitrag geteilt von Marias Hair Salon ✂️ (@mariashairdesign) am

Ombré mit Zopf

 

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Ombré mit Locken oder glatt

 

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Ein Beitrag geteilt von L’Atelier de Soi (@latelier_de_soi) am

Ombré mit bunten Spitzen

 

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Ein Beitrag geteilt von Renelle’s Cutting Edge (@renellescuttingedge_) am

Fazit

Ombré ist längst kein kurzer Trend mehr, sondern hat sich als eine der beliebtesten Färbetechniken überhaupt entwickelt. Kein Wunder, immerhin sieht das Haar so nicht nur wunderschön aus, sondern du musst es auch nicht ständig nachfärben.

Möchtest du einen starken Kontrast von Deckhaar zu den Spitzen haben, ist Ombré genau das Richtige für dich. Magst du es noch etwas natürlicher, solltest du dich für die Freihandtechnik Balayage entscheiden. Folaye ist die Mischung zwischen Ombré und Balayage und perfekt für alle Unentschlossenen.

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