Testbericht: Unsere Erfahrung mit dem HydraFacial

Frau bekommt ein HydraFacial
Credit: iStock/Zinkevych

HydraFacial heißt eine der aktuell beliebtesten Gesichtsbehandlungen weltweit. Sie verspricht gereinigte Poren, einen ebenmäßigeren, strahlenderen Teint und sogar einen Anti-Aging-Effekt.

Wir haben das Facial getestet, verraten, was es wirklich bringt und beantworten alle wichtigen Fragen zu dem Thema!

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Isabel Kloiber
Isabel Kloiber

Hi, ich bin Isabel, Beauty-Journalistin (ich habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht) und nehme dich hier in meine (Beauty-) Welt mit.

Mich erkennt man am Duft von Black Opium und einem chaotischen Arbeitsplatz voller Kosmetikprodukte!

Das Wichtigste in Kürze

  • Beim HydraFacial wird die Haut mit einem speziellen Gerät gepeelt, gereinigt und mit Feuchtigkeit versorgt.
  • Das HydraFacial ist besonders bekannt für den dritten Schritt, in welchem alle Pickel und Mitesser aus den Poren gesaugt werden.
  • Ein HydraFacial hilft dabei, die Haut auszureinigen, sorgt für einen ebenmäßigeren, strahlenderen Teint und kann sogar einen Anti-Aging-Effekt haben.

HydraFacial im Test

Was passiert beim HydraFacial?

Ein HydraFacial besteht normalerweise aus vier Schritten: der Hautabtragung, einem Säurepeeling, der Tiefenreinigung und der Hydration. Für jeden Schritt gibt es einen speziellen Aufsatz, welcher während der Behandlung gewechselt wird.

Schritt 1: Hautabtragung

Beim ersten Schritt, der Hautabtragung, werden abgestorbene Hautzellen an der Oberfläche entfernt. Was zurückbleibt, ist die gesunde und frische Haut, ohne dass diese bei der Hautabtragung verletzt wird.

 

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Schritt 2: Säurepeeling

Säure – das klingt immer so aggressiv. Dabei ist ein Säurepeeling nicht nur sehr schonend zur Haut, sondern auch besonders effektiv. Es hilft dabei, Schmutz, Talg und andere Ablagerungen in den Poren aufzuweichen und bereitet die Haut auf die Tiefenreinigung vor.

 

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Schritt 3: Tiefenreinigung der Poren

Kommen wir zu dem spaßigen Teil, auf den sich die meisten beim HydraFacial freuen: die Tiefenreinigung. Hier werden Unreinheiten und Talgablagerungen durch ein Vakuum aus den Poren gezogen. Das Herausziehen von Pickeln, Mitessern und Co. fühlt sich nicht nur während der Behandlung gut an, sondern auch hinterher, wenn du mit den Fingern über die Haut gehst.

 

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Schritt 4: Hydration aller Hautschichten

Die Haut ist nun richtig sauber und aufnahmefähig für Pflegestoffe. Im letzten Schritt, der Hydration, werden Vitamine, Mineralien und Hyaluronsäure mit dem speziell dafür geeigneten Aufsatz direkt in die Haut „gedrückt“.

 

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Wie lange dauert eine HydraFacial Behandlung?

Du kannst bei der Kosmetikerin unterschiedliche Behandlungen buchen. Ein schnelles HydraFacial dauert etwa 30 Minuten, eine ausgiebige Session kann schon mal bis zu einer Stunde dauern.

Wie viel kostet ein HydraFacial?

Eine einstündige, also ausgiebige HydraFacial Behandlung kostet je nach Kosmetiksalon und Umfang 150 bis 250 Euro.

Unsere Erfahrungen mit dem HydraFacial

Ich habe bisher zwei HydraFacials gemacht und fand sie beide Male soo gut! Zugegeben, das Gerät, mit welchem die Behandlung durchgeführt wird, sieht erst mal wenig glamourös aus, aber das ist während der Behandlung und spätestens danach komplett vergessen.

Ich bin zu meinen Behandlungen komplett ungeschminkt gekommen. Wenn du das zeitlich vor deiner Behandlung nicht schaffst, ist das aber auch nicht schlimm. Es ist immer möglich, sich auch noch vor Ort abzuschminken. Die gründliche Reinigung findet dann durch die Gesichtsbehandlung statt.

 

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Schon während der Behandlung empfand ich das Ganze als super entspannend. Auch wenn „Hautabtragung“, „Säurepeeling“ und „aussaugen“ erst mal wild klingen, fühlt sich die Behandlung überhaupt nicht unangenehm, zu doll oder aggressiv an. Jeder Schritt ist ganz sanft und ich konnte gut relaxen.

Der dritte Schritt, bei dem die Poren ausgereinigt werden, macht dabei besonders Spaß, weil ich richtig fühlen konnte, wie diese gerade sauber werden. Übrigens: Hinterher hat die Kosmetikerin mir das Wasser gezeigt, in welchem der ganze Schmutz aus den Poren gelandet ist. Irgendwie ekelig, aber auch irgendwie befriedigend das so zu sehen!?

 

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Das Beste am HydraFacial ist aber der Soforteffekt. Meine Haut war nach der Behandlung zwar noch leicht gerötet, sah aber direkt deutlich frischer, gesünder und natürlich sauberer aus. Ich kam mit einem deutlich sichtbaren Pickel, der nach der Behandlung komplett „leer“ war. Auch kleine Fältchen wirkten geglättet. So zumindest war es bei mir.

Im Gegensatz zu einer klassischen Ausreinigung, muss die Haut sich danach nicht tagelang beruhigen und abheilen. Die leichten Rötungen waren noch am gleichen Tag wieder verschwunden.

Das macht das HydraFacial natürlich nicht nur besonders alltagsfähig, sondern es lässt sich auch sehr gut für den Tag vor einem großen Event buchen. Zum Vergleich: Bei einer klassischen Ausreinigung müsstest du ein paar Tage zur Regeneration einplanen.

Ich fand das HydraFacial so gut, dass ich mir ein paar Monte später eine weitere Behandlung gebucht habe. Je öfter du zum HydraFacial gehst, desto besser ist der Zustand deiner Haut natürlich.

Es spricht nichts dagegen, einmal im Monat zum HydraFacial zu gehen – naja, außer der Preis. Denn ein HydraFacial ist nicht gerade günstig und der Grund dafür, warum ich es mir (wie so viele) lieber ab und zu mal gönne als es als regelmäßigen Termin wahrzunehmen.

Wo kann ich ein HydraFacial buchen?

Eine HydraFacial Behandlung kannst du bei einigen Kosmetikern, Dermatologen, Plastischen Chirurgen und medizinisch orientierten Spas machen lassen. Wo du ein HydraFacial in deiner Stadt buchen kannst, findest du zum Beispiel über diese Seite heraus.

HydraFacial FAQs

 

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Was ist ein HydraFacial eigentlich?

HydraFacial ist eine nicht-invasive Gesichtsbehandlung, welche die Haut peelt, die Poren reinigt und mit Feuchtigkeitsboostern versorgt.

Ein HydraFacial besteht normalerweise aus vier Schritt (hier haben wir sie erklärt), wobei viele besonders wegen des dritten Schritts, dem „Aussaugen“ der Poren, zu dieser Behandlung gehen. Aber auch der Anti-Aging-Effekt, den ein HydraFacial auf die Haut haben kann, ist nicht selten ein Grund für die Extraeinheit an Gesichtspflege.

Wobei hilft ein HydraFacial?

Ein HydraFacial wirkt sich bei einer Vielzahl von Hautproblemen sehr positiv aus.

Das kann ein HydraFacial:

  • Reinigt die Poren gründlich, aber sanft aus
  • Kann dabei helfen, Pickel und Mitesser langfristig zu reduzieren
  • Sorgt für einen frischeren, gesünder aussehenden Teint
  • Verfeinert die Hautstruktur
  • Durchblutung und Zellstoffwechsel werden angeregt
  • Die Haut fühlt sich praller und glatter an
  • Pigmentflecken und Fältchen können weniger sichtbar werden
  • Die Haut wird mit feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen effektiv versorgt

Für wen ist ein HydraFacial geeignet?

Weil ein HydraFacial im Vergleich zu anderen Gesichtsbehandlungen sehr sanft ist und sich auf verschiedene Hautprobleme positiv auswirkt, ist es für so gut wie jeden Hauttyp geeignet. Da es sowohl Hautunreinheiten entfernt als auch einen Anti-Aging-Effekt hat, lässt es sich vielseitig einsetzen.

Und: Im Gegensatz zu einer klassischen Ausreinigung oder anderen Facials gibt es keine mehrtägige Regenerationszeit. Die Haut bekommt direkt einen frischen Glow, weshalb ein HydraFacial auch sehr gut kurz vor einem großen Event wie einer Hochzeit oder einem Fotoshooting geeignet ist.

HydraFacial Vorher/Nachher-Bilder

In der Klappbox findest du einige Vorher/Nachher-Bilder von verschiedenen Frauen. Psst: Natürlich ist ein HydraFacial genau so auch für Männer geeignet!

Vorher/Nachher-Bilder

 

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HydraFacial für zu Hause

Klassischer Porenreiniger

Ein HydraFacial hat viele Vorteile, allerdings auch einen nicht zu vernachlässigen Nachteil: Es ist teuer. Zwischen 150 und 250 Euro kostet eine einzige Behandlung. Und die gönnen wir uns ab und zu auch gerne, aber geht das nicht auch günstiger?

Eine Alternative zur professionellen HydraFacial Behandlung ist die Heimanwendung mit einem Porenreiniger für rund 20 Euro. Dieser peelt zwar nicht und setzt hinterher auch kein Feuchtigkeitsserum ein, aber immerhin kannst du damit deine Poren aussaugen (Schritt 3 des HydraFacials).

Meine Kollegin Jaike benutzt inzwischen seit einiger Zeit einen Porenreiniger für zu Hause und ist davon überzeugt. Zugegeben: Mit einem Porenreiniger musst du vorsichtig umgehen (sonst kann es zu blauen Flecken kommen) und er reinigt nicht so gründlich wie eine Kosmetikerin mit einem professionellen HydraFacial Gerät. Aber für zwischendurch bringt er auf jeden Fall was!

Möchtest du mehr darüber erfahren, schau dir unseren Testbericht dazu an:

Porenreiniger mit Infusionsmodus

Inzwischen gibt es sogar noch eine Weiterentwicklung des klassischen Porenreinigers: den Dermaflash Dermapore Extractor. Ähnlich wie ein herkömmlicher Porenreiniger saugt er Unreinheiten aus der Haut. Nur kann er anschließend mithilfe des Infusionsmodus auch dabei helfen, ein Serum oder eine Feuchtigkeitscreme tief in die Haut einzuarbeiten.

 

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Den Dermaflash Dermapore Extractor gibts für 88 Euro über CurrentBody.de >

Fazit

Ein HydraFacial hilft bei vielen Hautproblemen und hat in unserem Test klar überzeugt. Wir waren bei zwei HydraFacial Behandlungen, zwischen denen mehrere Monate lagen. Beide Male waren wir sehr zufrieden mit dem Soforteffekt: Die Haut war ganz weich, praller, kleine Fältchen wirkten geglättet und alle Pickel und Mitesser waren restlos verschwunden.

Wäre ein HydraFacial nicht so teuer, würden wir es auf jeden Fall öfter machen. In jedem Fall buchen wir aber eine Behandlung vor unserem nächsten großen Event oder wenn unsere Haut mal wieder eine gründliche Tiefenreinigung braucht.

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