Rasurbrand: Die besten Tipps und Tricks, wie du ihn vermeidest

Rasurbrand
Credit: Pexels/cottonbro

Fast jeder hatte es schon mal: das unangenehme Brennen nach dem Rasieren. „Rasurbrand“ heißt der unerwünschte Begleiter von glatter, haarloser Haut. Pickelchen, gerötete Haut und Juckreiz sind nicht nur unschön und lästig, sondern erhören auch das Entzündungsrisiko kleiner Wunden und der Haarwurzeln.

Doch wer sich für das Rasieren von Achseln, Beinen und Bikinizone entscheidet, muss halt damit leben, richtig? Falsch! Wir erklären dir hier, wie du Rasurbrand bereits vor der Rasur vorbeugen kannst, und verraten dir die besten Tipps, wie du ihn wieder loswirst, wenn er dann doch entstanden ist. Auf die Rasierer, fertig, los!

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Kyra Piontek
Kyra Piontek

Hi, ich bin Kyra und zeige dir gerne meinen kleinen Beauty-Kosmos. Mit meinen Sommersprossen bin ich der Sunshine des Beauty Report Teams und weiß deshalb genau, wie man einen glowy Beachgirl-Look zaubert.

In meiner Strandtasche immer dabei: UV-Schutz und Bronzing Powder.

Das Wichtigste in Kürze

  • Rasurbrand äußert sich vor allem durch Rötungen, Juckreiz, Brennen und einem Spannungsgefühl der Haut nach der Rasur.
  • Besonders die falsche Rasiertechnik und falsche Pflegeprodukte können Rasurbrand begünstigen.
  • Einige Hausmittel helfen der Haut dabei, sich im Falle von Rasurbrand wieder zu beruhigen.
  • Die Intimzone leidet am meisten unter Rasurbrand und Rasierpickeln und bedarf einer besonderen Pflege.

Was ist Rasurbrand und wie entsteht er?

Als Rasurbrand werden die Stellen am Körper bezeichnet, die nach dem Rasieren gereizt und gerötet sind. Nicht selten entstehen Rasierpickel, die oft mehrere Tage bleiben und jucken und brennen. Rasurbrand kann sowohl bei einer Trocken- als auch bei einer Nassrasur auftreten und kann an Beinen, Achseln, der Intimzone, dem Gesicht und Hals, aber auch allen anderen Körperregionen entstehen, die rasiert werden.

Nicht nur Menschen mit sensibler, empfindlicher Haut können Rasurbrand bekommen. Fast kein Hauttyp ist vor ihm sicher, denn in den meisten Fällen ist die falsche Rasurtechnik oder die falsche Pflege nach dem Rasieren an der Hautreizung schuld. Rasurbrand entsteht außerdem aus folgenden Gründen:

  • Beim Rasieren werden schützende Hautschuppen und Hornhaut leicht abgetragen, die zur natürlichen Schutzfunktion der Haut beitragen. Das macht die Haut anfälliger für Reizungen und Rötungen.
  • Besonders trockene Haut ist schnell nach dem Rasieren gereizt. Hier ist die Haut durch eine schwache Feuchtigkeitsbarriere nicht ausreichend geschützt.
  • Beim Rasieren entstehen winzige Wunden. Sobald Bakterien eindringen, entstehen Entzündungen und somit Pickel.
  • Zusätzlich zur Rasur können reibende Kleidung oder aggressive Pflegeprodukte die Haut irritieren und Rötungen und Juckreiz entstehen lassen.

Wie du Rasierpickel vorbeugst und wie du sie wieder loswirst, erfährst du im nächsten Absatz.

Was kann man gegen Rasurbrand machen?

Rasurbrand kann bei jedem vorkommen, der regelmäßig zum Rasierer greift. Wichtig ist, dass du die richtige Rasurtechnik anwendest, um so Rasierpickel direkt vorzubeugen. Unsere 10 besten Rasiertipps findest du hier. Sind sie dann doch entstanden, helfen die darauffolgenden SOS-Pflegetipps gegen Rasurbrand.

10 Tipps um Rasurbrand vorzubeugen

Dies sind unsere 10 wichtigsten Tipps, wie du bei jeder Rasur dafür sorgen kannst, dass sich erst gar kein Rasurbrand bildet. Spoiler Alert: Die Rasur sollte nichts sein, dass du morgens auf die Schnelle erledigst. Es braucht Zeit und Geduld und sollte unbedingt gründlich erledigt werden, um Hautirritationen zu verhindern.

Vor der Rasur

Tipp 1: Wähle den richtigen Rasierer

Eine der Hauptursachen für Rasurbrand sind stumpfe Klingen. Stelle also immer sicher, dass du dich mit scharfen Klingen rasierst. Tausche sie aus, sobald sie sich stumpf anfühlen und nicht mehr so gut rasieren. Reinige außerdem regelmäßig die Klingen deines Rasierers, damit er sanft über die Haut gleitet und keine kleinen Wunden verursacht. Optimal ist ein Rasierer mit mindestens drei Klingen und einem Gelkissen. Wir empfehlen dir Gillette Venus Comfortglide Spa Breeze, der auch in unserem großen Damenrasierer Test der Redaktionsliebling wurde.

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Unser Liebling: der Venus Comfortglide. Er hat drei Rasierklingen und ein pflegendes Gelkissen.

Tipp 2: Pflege deine Haut regelmäßig

Hast du oft trockene Haut, solltest du auf die richtige Pflege setzen. Denn trockene Haut ist deutlich empfindlicher und schneller gereizt. Das macht sie auch anfälliger für Rasurbrand. Pflege also deine Haut und stärke deine Feuchtigkeitsbarriere mit der richtigen Bodylotion. Welches unsere Favoriten sind, erfährst du hier in unserem Bodylotion Test.

Tipp 3: Warm duschen

Bevor du zum Rasierer greift, solltest du dich sehr warm abduschen. So reinigst du die Körperstelle vor der Rasur und durch das warme Wasser und den warmen Wasserdampf öffnen sich die Poren. Das hilft dabei, die Haare einfacher und mit weniger Druck zu rasieren.

Tipp 4: Die Haut peelen

Mit einem Körperpeeling kannst du vor dem Rasieren die Haut von abgestorbenen Hautschuppen und Produktrückständen befreien. So gleitet der Rasierer besser über die Haut entfernt die Härchen sanfter und kleine Wunden entzünden sich nicht so schnell. In unserem Körperpeeling Test konnte uns das lavera Smooth Skin Dusch-Peeling am meisten überzeugen.

lavera Smooth Skin Dusch-Peeling
Das vegane Naturkosmetik Körperpeeling von lavera pflegt die Haut mit Bio Trauben und Bio grünem Kaffee.

Während der Rasur

Tipp 5: Rasiergel verwenden

Generell gilt: Eine Nassrasur ist besser und schonender als eine Trockenrasur. Rasiere dich also am besten immer mit angefeuchteter Haut und verwende immer einen Rasierschaum oder ein Rasiergel, selbst wenn es morgens mal schnell gehen muss. Denn ein Rasiergel wirkt wie eine zusätzliche Schutzschicht und sorgt dafür, dass die Haut weniger strapaziert wird. Unser Favorit ist das Sanfte Rasur Rasiergel von Nivea.

Unsere Empfehlung: Hast du gerade mal kein Rasiergel zu Hause, kannst du auch einen Conditioner verwenden. Dieser macht die Härchen zusätzlich schon weich vor dem Rasieren.

Nivea Sanfte Rasur Rasiergel
Das Rasiergel von Nivea schützt vor Hautirritationen und kostet nicht mal 3 Euro.

Tipp 6: Entlang der Wuchsrichtung rasieren

Die meisten rasieren ihre Härchen immer entgegen der Wuchsrichtung. Gerade bei starkem Haarwachstum ist das aber nicht zu empfehlen, da die Haare so nach oben gerissen und abrasiert werden. Das sorgt oft für Hautirritationen. Auch besonders der empfindliche Intimbereich profitiert davon, wenn du deine Haare entlang der Wuchsrichtung rasierst.

Unsere Empfehlung: Hast du das Gefühl, dass die Rasur entlang der Wuchsrichtung nicht so gründlich ist, dann rasiere deine Haare im ersten Schritt mit dem Stich und im zweiten Schritt noch mal gegen den Strich. Das ist deutlich schonender.

Nach der Rasur

Tipp 7: Kühle deine Haut

Nach der Rasur kann es von Vorteil sein, wenn du die rasierten Bereiche kurz mit kaltem Wasser abspülst. Erst mal entfernt das alle Produktrückstände von Rasiergel, Duschgel und Co. und reinigt gründlich. Außerdem beruhigt sich durch die Kälte deine Haut direkt und die Poren schließen sich wieder und es entstehen weniger Pickelchen.

Tipp 8: Haut lufttrocknen oder abtupfen

Die gereizte Haut mit einem groben Handtuch abrubbeln? Keine gute Idee! Lass die jeweiligen Stellen besser an der Luft trocknen oder tupfe sie sanft mit einem Handtuch ab. Mehr nicht.

Tipp 9: Die Haut gründlich Pflegen

Direkt nach dem Rasieren solltest du deine Haut mit ausreichend Pflege und Feuchtigkeit versorgen. Wichtig sind Produkte mit einer beruhigenden Wirkung und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen. Wir setzen am liebsten auf reines Aloe Vera Gel. Denn Aloe Vera beruht nicht nur nach einem Sonnenbrand, sondern auch nach jeder Rasur.

Aloe Vera Gel
Das Aloe Vera Gel ist zu 100 % rein und enthält keine Parabene, Sulfate, Alkohol, Farbstoffe oder andere problematische Inhaltsstoffe.

Auch Babypuder kann eine sehr geeignete After-Shave-Pflege sein und wurde uns von vielen unserer Leser in einer Instagram-Umfrage empfohlen. Babypuder enthält nämlich in der Regel den Inhaltsstoff Zinkoxid und hat so eine entzündungshemmende Wirkung. Es kann die Haut aber auch schnell austrocknen. Neigst du also zu einer trockenen Haut, verzichte lieber auf Babypuder. Achte bei dem Babypuder ebenfalls darauf, dass es nicht den Wirkstoff Talkum enthält. Dieser soll krebserregend sein.

Töpfer Babypuder
Das Naturkosmetik Babypuder von Töpfer enthält kein Talkum.

Extra-Tipp für die Bikinizone: Ich habe vor einiger Zeit sogar eine Sheet Maske für den Intimbereich getestet. Klingt komisch? Es war im ersten Moment zwar etwas ungewohnt, tat meiner von der Rasur gereizten Haut aber wirklich sehr gut. Jetzt verwende ich die Soothing & Beautifying Intimate Sheet Mask von Wax in the City etwa nach jeder zweiten Intimrasur und kann sie jedem ans Herz (oder sollte ich Vulva sagen?!) legen.

Tipp 10: Habe Geduld

Nach der Rasur solltest du Geduld haben und deine Haut ein wenig atmen und sich beruhigen lassen. Ziehst du direkt im Anschluss deine Spitzenwäsche an, kann das Rasurbrand begünstigen. Außerdem solltest du dich auch mit der nächsten Rasur ein paar Tage gedulden, um die Haut nicht doppelt zu reizen.

Unsere Empfehlung: Am besten ist es, wenn du dich am Abend rasierst. Hier hast du ausreichend Zeit und bist nicht in Eile und ziehst im Anschluss eh deinen weiten, gemütlichen Pyjama an.

5 Hausmittel, mit denen du Rasurbrand wegbekommst

Ist es schon zu spät und du hast bereits Rasurbrand? Dann haben wir hier für dich unsere 5 SOS-Tipps gegen Rasurbrand und Rasierpickelchen für dich.

  1. Eiswürfel: Ist deine Haut gerötet und gereizt, dann kühle sie mit ein paar Eiswürfeln ab. Kreise die Eiswürfel auf dem betroffenen Bereich oder wickle sie in ein Handtuch ein und lasse sie nicht einfach drauf liegen. Sonst kann schnell Gefrierbrand entstehen.
  2. Aloe Vera: Ein Wundermittel gegen gereizte Haut ist eine Pflanze – und zwar die Aloe Vera Pflanze. Das aus ihren Blättern gewonnene Gel kühlt die Haut und spendet reichlich Feuchtigkeit.
  3. Quark: Auch Quark verschafft Linderung bei juckender und geröteter Haut und hat einen kühlenden Effekt. Einfach einen Becher Quark auf den jeweiligen Bereich geben und etwa 15 Minuten drauf lassen. Danach mit lauwarmem Wasser wieder abwaschen.
  4. Honig: Honig hat eine entzündungshemmende Wirkung und verhindert, dass Rasierpickelchen entstehen. Einfach die Haut mit etwas Honig einreiben, 15 Minuten einwirken lassen und anschließend mit etwas warmem Wasser abspülen.
  5. Kamille: Auch der Kamille wird eine beruhigende und heilende Wirkung nachgesagt. Um den Rasurbrand zu lindern, kannst du einfach einen Beutel Kamillentee aufgießen, abkühlen lassen und anschließend einen Waschlappen oder ein Papiertuch damit tränken. Dieses mindestens 10 Minuten auf der Haut lassen.

via GIPHY

Was hilft gegen Rasurbrand im Intimbereich?

Besonders der Intimbereich ist oft von Rasurbrand und Rasierpickeln betroffen. Das liegt daran, dass die Haut hier sehr empfindlich und weniger robust als zum Beispiel an den Beinen ist. Gerade deshalb solltest du dich hier an die 10 oben genannten Tipps zur Vorbeugung von Rasurbrand halten.

Auf den Intimbereich treffen aber noch einige Besonderheiten zu. Denn hier ist nicht nur die Haut sensibler, sondern gerade bei Frauen muss das empfindliche Scheidenmilieu während der Pflege geschützt werden. Darauf solltest du also vor, während und nach Rasur der Bikinizone besonders achten:

  • Verwende statt einem Rasierschaum besser eine Intimwaschlotion (hier bei Amazon). Diese ist an den pH-Wert der Vagina angepasst und kann das empfindliche Milieu nicht aus dem Gleichgewicht bringen.
  • Kühle den Intimbereich nach dem Rasieren nur kurz, denn wenn die Temperatur der Blase sinkt, kann schnell eine Blasenentzündung entstehen.
  • Anschließende Pflegecremes oder Babypuder solltest du nur auf die Haut auftragen und von der Intimzone fernhalten.
  • Trage möglichst weite Kleidung und keine Spitzenwäsche. Am besten eignen sich Baumwollhöschen, da diese die Haut nicht reizen und sie und die Vagina „atmen“ lassen.

Fazit

Rasurbrand ist mehr als lästig. Er sieht nicht nur unschön aus, sondern sorgt auch für ein unangenehmes Jucken und Brennen der Haut. Doch das Rasieren ist immer noch die beliebteste Enthaarungsmethode, denn es geht schnell, ist einfach und kostengünstig. Willst du Rasurbrand vermeiden, solltest du vor allem auf die richtige Rasurtechnik und die richtigen Hilfsmittel achten.

Weiter oben haben wir dir die 10 wichtigsten Tipps für eine optimale Rasur-Routine vorgestellt und dir unsere besten Hausmittel verraten, die die Haut bei Rasurbrand beruhigen. Besonderes Augenmaß solltest du auf den Intimbereich werfen. Dieser hat andere Pflegeansprüche als der Rest des Körpers.

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