Eingewachsene Haare: Das kannst du dagegen tun

Rasierer auf Bein
Credit: Pexels/KoolShooters

Viele kennen es: Es fühlt sich an und sieht aus wie ein unterirdischer Pickel. Doch da drunter versteckt sich ein Haar, das einfach nicht aus der Haut herauswachsen will. Eingewachsene Haare sind nicht nur nervig, sie können auch ganz schön schmerzen.

Wir erklären dir hier alles, was du über eingewachsene Haare wissen musst, geben dir Tipps mit an die Hand, wie du ihnen vorbeugen kannst und verraten dir, wie du sie richtig entfernst.

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Kyra Piontek
Kyra Piontek

Hi, ich bin Kyra und zeige dir gerne meinen kleinen Beauty-Kosmos. Mit meinen Sommersprossen bin ich der Sunshine des Beauty Report Teams und weiß deshalb genau, wie man einen glowy Beachgirl-Look zaubert.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Hin und wieder kann es passieren, dass ein Haar nicht aus der Haut heraus, sondern in sie hinein wächst. In diesem Fall spricht man von eingewachsenen Haaren.
  • Eingewachsene Haare können jucken, schmerzen und für Rötungen der Haut sorgen. Unter Umständen können sie sich sogar entzünden.
  • Mit der richtigen Haarentfernungsroutine kannst du eingewachsenen Haaren vorbeugen.

Was genau sind eingewachsene Haare und wo kommen sie vor?

Sie tun weh, jucken und sehen nicht gerade schön aus: eingewachsene Haare. Doch was sind eingewachsene Haare genau? Hierbei handelt es sich um Körperhaare, die sich kringeln und in die Haut hinein statt heraus wachsen. Da das Haar nicht an die Hautoberfläche gelangen kann, sorgt das meist für Entzündungen, die jucken und schmerzen können. Oft sieht ein eingewachsenes Haar optisch wie ein Pickel aus.

Eingewachsene Haare können fast überall am Körper vorkommen. An den Beinen, Achseln, im Intimbereich, im Gesicht… Besonders häufig treten sie dort auf, wo wir uns rasieren und die Haut eher weich ist. Und da kommen wir auch direkt schon zu den Ursachen für eingewachsene Haare.

 

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Was sind die Ursachen für eingewachsene Haare?

Die häufigste Ursache für eingewachsene Haare ist die Haarentfernung. Wird das Haar entfernt, kann es beim Nachwachsen schnell in die falsche Richtung wachsen. Doch auch wenn der Wachstumskanal des Haares blockiert ist durch Talg und tote Hautschuppen, kann das Haar nach innen wachsen. Auch enge Kleidung kann eingewachsene Haare begünstigen. Durch Druck und Reibung kann das Haar unter Umständen die Richtung wechseln.

Besonders häufig sind Personen mit dickem und krausem Haar von eingewachsenen Haaren betroffen. Hier neigen die Haare eher dazu, sich zu kräuseln und statt gerade aus der Haut heraus in eine seitliche Richtung zu wachsen.

Eingewachsenen Haaren vorbeugen: Die 5 besten Tipps

Aus den Ursachen für eingewachsene Haare ergibt sich: Am besten beugst du eingewachsene Haare vor, indem du auf Enthaarungsmethoden verzichtest und deine Haare einfach wachsen lässt. Für viele kommt das aber nicht infrage. Deshalb hier 5 tolle Tipps, mit denen du eingewachsenen Haaren ebenfalls entgegenwirken kannst.

1. Peeling

Du solltest deine Haut vor jeder Haarentfernung gut peelen. So werden überschüssiger Talg, Schmutz und abgestorbene Hautzellen von der Haut abgetragen und der Rasierer gleitet besser über die Haut. Außerdem haben die Haare beim Nachwachsen genug Platz und nichts blockiert den Weg beim Herauswachsen. Das senkt das Risiko für eingewachsene Haare.

2. Richtig rasieren

Viele entscheiden sich bei der Haarentfernung für die Rasur. Das ist schnell, einfach, gründlich und schmerzfrei. Doch beim Rasieren können einige Fehler gemacht werden, die nicht nur das Verletzungsrisiko erhöhen, sondern auch eingewachsene Haare begünstigen.

  • Achte darauf, dass die Klingen deines Rasierers immer scharf sind. Fühlen sie sich stumpf an, solltest du sie direkt austauschen.
  • Eine Nassrasur ist deutlich sanfter zur Haut als eine Trockenrasur. Achte außerdem darauf, die Haut vor dem Rasieren mit warmem Wasser (z. B. in einem Schaumbad) leicht aufzuweichen. So können die Haare besser entfernt werden.
  • Verwende immer einen Rasierschaum oder ein Rasiergel, damit der Rasierer besser über die Haut gleitet. Tipp: Hast du mal keinen Rasierschaum zur Hand, kannst du auch etwas Conditioner verwenden.
  • Du solltest immer in Wuchsrichtung rasieren, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen. Auch eingewachsenen Haaren kann so vorgebeugt werden.

3. Waxing oder Epilation statt Rasur

Beim Waxing oder der Epilation werden die Haare mitsamt der Haarwurzel entfernt. Das Haar bekommt keine scharfen Kanten wie beim Rasieren und auch das Risiko für eingewachsene Haare ist geringer. Dennoch: Hast du eher krauses, dickes Haar und wurde die Haarwurzel beschädigt, kann es auch hier passieren, dass das Haar nicht gerade heraus, sondern nach innen wächst.

4. Pflege

Achte darauf, deine Haut regelmäßig zu pflegen. Durch das Eincremen bleibt die Haut weich und geschmeidig. Das erleichtert es dem Haar, aus der Haut gerade herauszuwachsen. Eine trockene Haut begünstigt das Einwachsen der Haare.

5. Viel trinken

Trinkst du viel Wasser, hältst du deine Haut elastisch und verbesserst die Durchblutung. Das ist auch gesund für die Haarwurzeln. Sie können besser wachsen und das Risiko für eingewachsene Haare wird gemindert.

Eingewachsene Haare entfernen: So geht’s

Doch was tun, wenn das Haar bereits eingewachsen ist? Da gibt es zwei Möglichkeiten.

Erstens: Ist das eingewachsene Haar reizlos, juckt und schmerzt nicht und stört optisch nicht, kannst du es einfach in Ruhe lassen. In der Regel kapselt die Haut das Haar ein und stoßt es nach einiger Zeit von selbst ab.

Zweitens: Sorgt das eingewachsene Haar für gerötete Haut, Juckreiz und eventuell sogar leichte Schmerzen, kannst du Folgendes tun:

  • Lege einen warmen, feuchten Waschlappen für einige Minuten auf die Stelle. Das weicht die Haut auf und öffnet die Poren.
  • Verwende ein sanftes chemisches Peeling. Das entfernt die toten Hautzellen, die den Wachstumskanal blockieren.
  • Ist das Haar noch nicht an der Hautoberfläche, kannst du den betroffenen Hautbereich desinfizieren und das Haar mit einer sterilen Nadel oder Pinzette hervorholen. Reiß das Haar nicht raus, sondern lege es lediglich frei. Danach noch mal desinfizieren, damit sich nichts entzündet.
Ist das eingewachsene Haar stark entzündet oder bildet sich sogar ein Abszess? Dann solltest du auf keinen Fall selbst Hand anlegen. Geh damit zum Hautarzt bzw. zur Hautärztin und lass es dir professionell entfernen. Der Arzt bzw. die Ärztin verschreibt dir außerdem entzündungshemmende Medikamente oder Cremes.

Fazit

Eingewachsene Haare können nicht nur nerven, sie können auch ganz schön schmerzen. Wächst das Haar nicht aus der Haut heraus, sondern in sie hinein, kann es sich schnell entzünden. Deshalb ist es wichtig, dass du bei deiner Haarentfernungsroutine richtig vorgehst, um eingewachsenen Haaren vorzubeugen.

Ist das Haar bereits eingewachsen, kannst du mit den Tipps, die wir dir weiter oben vorgestellt haben, selber versuchen, das Haar freizulegen. Oder aber du gehst zum Hautarzt bzw. zur Hautärztin und lässt es professionell entfernen.

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