Shellac entfernen: So gelingt es dir auch selber zu Hause

Hände mit Shellac
Credit: Unsplash/Samia Liamani

Perfekte Nägel, die mehrere Wochen halten, kratzfest sind und toll glänzen – das bekommst du mit Shellac. Doch was, wenn der Lack rausgewachsen ist und eine neue Farbe her soll? Willst du deine Maniküre selber zu Hause machen, solltest du auch wissen, wie du deinen Shellac richtig entfernen kannst.

Wir erklären dir hier Schritt für Schritt, wie du richtig vorgehst, zeigen dir alle Produkte, die du brauchst und verraten dir die Dos und Don’ts beim Entfernen des Shellacs.

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Kyra Piontek
Kyra Piontek

Hi, ich bin Kyra und zeige dir gerne meinen kleinen Beauty-Kosmos. Mit meinen Sommersprossen bin ich der Sunshine des Beauty Report Teams und weiß deshalb genau, wie man einen glowy Beachgirl-Look zaubert.

In meiner Strandtasche immer dabei: UV-Schutz und Bronzing Powder.

Das Wichtigste in Kürze

  • Shellac lässt sich nur mit acetonhaltigem Nagellackentferner entfernen.
  • Aceton trocknet den Nagel und die Nagelhaut aus, deshalb ist eine Pflege vor und nach dem Entfernen ein Muss.
  • Geh behutsam und vorsichtig vor und verwende keinen Nagelfräser als Laie.

Das brauchst du, um Shellac zu entfernen

  • Wattepads
  • Alufolie
  • Nagelclips (optional)
  • Nagellackentferner mit Aceton
  • Rosenholzstäbchen
  • Nagelfeile und Buffer
  • Nagelöl

Unsere Produktempfehlungen

Step by Step Anleitung: So gehst du vor

  1. Pflege deine Nagelhaut mit einem Nagelöl, um sie vor dem Aceton zu schützen.
  2. Raue deine Nägel mit einem Buffer an.
  3. Schneide deine Wattepads in zwei Hälften und tränke diese in acetonhaltigem Nagellackentferner.
  4. Dann legst du die halben Wattepads auf die Nägel. Starte dabei zunächst mit einer Hand. Sobald diese fertig ist, kannst du dir die zweite Hand vornehmen.
  5. Schneide deine Alufolie zuvor in kleine Streifen und wickel sie dann wie ein kleines Hütchen um jeden Nagel, sodass das Wattepad mit Nagellackentferner dicht am Nagel anliegt.
  6. Optional kannst du nun noch die Nagelclips für einen sicheren Halt verwenden.
  7. Lass das Ganze mindestens 10 Minuten einwirken. Kontrolliere zwischendurch, ob sich der Lack bereits etwas vom Nagel lösen lässt.
  8. Danach kannst du Alufolie und Wattepad entfernen und den Lack mithilfe eines Rosenholzstäbchens vom Nagel kratzen.
  9. Die Reste kannst du mit einer Nagelfeile abtragen. Anschließend verwendest du einen Polierbuffer, um den Nagel zu ebnen.
  10. Willst du danach keinen neuen Shellac auftragen, kannst du nun zum Abschluss ein Nagelöl verwenden, um deine Nägel und die Nagelhaut zu pflegen.
Wichtig: Es ist nur möglich, Shellac mit Aceton zu entfernen, wenn es sich dabei um einen originalen Shellac handelt. Wurde ein eher billiges Gel verwendet, lässt sich dieses nur mit abfeilen entfernen. Achte also auch immer auf die Qualität des Lackes.

Shellac entfernen: Die Dos und Don’ts

Dos

  • Gute Vorbereitung, sodass alles griffbereit liegt
  • Vorsichtig und behutsam vorgehen, sodass Nagel und Nagelhaut nicht verletzt werden
  • Ausreichend Zeit für das Entfernen des Shellacs nehmen
  • Regelmäßig Pausen zwischen dem Shellac einplanen, sodass sich der Nagel erholen kann
  • Während der Shellac-Pausen einen Nagelhärter verwenden

Don’ts

  • Shellac mit einem Fräser entfernen, wenn man kein Profi ist
  • Grob den Lack entfernen und dabei keine Rücksicht auf Nagel und Nagelhaut nehmen
  • Nägel zu stark abfeilen, sodass sie sehr dünn und brüchig werden
  • Nägel nach dem Entfernen des Shellacs nicht richtig pflegen

FAQ

Was ist Shellac?

Kein Splittern, kein Abblättern – Shellac ist besonders hart im Nehmen und hält so einiges aus. Das macht ihn perfekt für die Mani- und Pediküre. Der Naturstoff wird in der Regel in mehreren Schichten aufgetragen und härtet dann unter einer UV-Lampe aus. Das macht ihn besonders bruchfest und lange haltbar. Nach circa drei bis vier Wochen sollte der Lack aber erneuert werden, da er dann ein gutes Stück herausgewachsen ist.

Doch woraus besteht Shellac genau? Shellac ist ein harzähnlicher Stoff, der mithilfe von kleinen Tierchen entsteht. Er ist also nicht vegan. Shellac wird gebildet aus den Ausscheidungen der Lackschildlaus, die mit dem Harz ihren Nachwuchs direkt nach dem Schlüpfen schützen möchte. Shellac ist besonders beliebt als Nagellack, denn er glänzt schön, ist kratzfest und hat keine lange Trocknungszeit.

Er lässt sich aber auch in anderen Kosmetikprodukten wie Haarspray, Lidschatten, Lippenstift oder sogar in Lebensmitteln als Überzugmittel (vor allem in Süßigkeiten) finden.

Ist Shellac schlecht für die Nägel?

Da es sich bei Shellac um einen reinen Naturstoff handelt, ist er im Grunde nicht schädlich. Doch: Das ständige Entfernen des Lacks mit Aceton und das Herunterfeilen des Lacks kann den Nagel dünn, trocken und brüchig machen. Nicht also der Lack an sich ist schädlich, sondern das Entfernen des Lacks.

Deshalb ist es so wichtig, dass du dir zwischen dem Auftragen eines neuen Lacks immer wieder eine kleine Pause gönnst. In dieser Pause kannst du zusätzlich einen Nagelhärter verwenden, der deinen Nagel stärkt.

Fazit

Schon seit Jahren zählt der Shellac zu den beliebtesten Nagellacken schlechthin. Kein Wunder, denn er ist kratzfest, glänzt schön und hält besonders lange. Willst du ihn dann aber doch entfernen, solltest du auf Folgendes achten:

  • Shellac lässt sich nur mit acetonhaltigem Nagellackentferner entfernen.
  • Aceton trocknet den Nagel und die Nagelhaut aus, deshalb ist eine Pflege vor und nach dem Entfernen ein Muss.
  • Geh behutsam und vorsichtig vor und verwende keinen Nagelfräser als Laie.

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