Die besten Concealer im Test 2020

Die besten Concealer im Test

Augenringe, Rötungen und kleine Makel – das alles verschwindet dank unseres geliebten Concealers. Dabei kann der kleine Abdeckstift noch viel mehr und wir können mit ihm unser Gesicht so konturieren, dass beispielsweise die Nase schmaler oder Kinn und Wangen definierter wirken.

Aber nicht jeder Concealer ist gleich gut und es ist ziemlich entscheidend, welches Produkt wir fürs Tricksen mit dem Make-up verwenden. Da ich dieses Jahr noch heiraten werde und ich da natürlich ein perfektes Make-up tragen möchte, habe ich das zum Anlass genommen, einen intensiven Concealer Test zu starten.

In diesem Artikel zeige ich dir meine Top 3 Concealer, die im Test am besten abgeschnitten haben und verrate dir alle Tipps und Tricks zur richtigen Anwendung!

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Isabel Kloiber
Isabel Kloiber

Hi, ich bin Isabel, Beauty-Journalistin (ich habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht) und nehme dich hier in meine (Beauty-) Welt mit.

Mich erkennt man am Duft von Black Opium und einem chaotischen Arbeitsplatz voller Kosmetikprodukte!

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Concealer ist wahrscheinlich das wichtigste Produkt in unserer Make-up-Tasche und kaschiert kleine Makel genauso wie Rötungen und Augenringe.
  • Wir haben euch auf Instagram gefragt und die beliebtesten Concealer aus euren Antworten getestet.
  • In diesem Artikel zeigen wir dir unsere Top 3 Concealer aus dem Test und beantworten alle Fragen zu Anwendung und Auswahl der richtigen Farbe.

Beste Concealer 2020

Platz 1: NYX Can’t Stop Won’t Stop Concealer

NYX Concealer im Test

Den NYX Concealer findest du hier bei Douglas und hier bei Amazon.

Bevor ich mich anlässlich dieses Redaktionstestes intensiver mit dem Thema beschäftigt habe, war mein jahrelanger Favorit der Maybelline Fit Me! Concealer. Dieser wurde jetzt aber vom Thron gestoßen und mein neuer Liebling ist der NYX Can’t Stop Won’t Stop Concealer.

Meine Erfahrung mit dem Concealer
Der NYX Can’t Stop Won’t Stop Concealer hat eine leicht dickere Konsistenz und ist daher sehr deckend. Das ist vor allem dann wichtig, wenn du deinen Concealer für eine Hochzeit oder ein anderes wichtiges Event tragen möchtest, bei dem viele Fotos gemacht werden.

Auf Fotos sehen wir schneller ausgewaschen aus und so wirkt unser Make-up digital deutlich weniger als in echt. Ein zu dünnflüssiger Concealer, mit einer geringen Deckkraft, wirkt auf Fotos einfach nicht so schön.

Allerdings wollen wir ja auch nicht nur auf den Fotos gut aussehen, sondern uns auch im echten Leben wohlfühlen und unser Gegenüber nicht mit einem dicken, bröseligen Make-up erschrecken. Deshalb mag ich den NYX Concealer auch so besonders gerne. Er ist sehr deckend, ohne zu fake zu wirken und so musst du dich nicht zwischen Real Life und Fotos entscheiden.

Bester Beweis dafür: Als ich den Concealer in der Testphase eine Woche getragen habe, kam meine Freundin Julia auf mich zu und meinte: „Dein Make-up sieht zwar immer gut aus, aber heute wirkt es irgendwie besonders perfekt“. Das hat für mich die Sache dann endgültig besiegelt: Dieser Concealer ist mein neuer Favorit und kann auch im normalen Alltag bestehen!

Platz 2: Maybelline Fit Me! Concealer

Maybelline Fit me Concealer im Test

Den Maybelline Fit Me! Concealer findest du hier bei Douglas und hier bei Amazon.

Der Maybelline Fit Me! Concealer war jahrelang mein Favorit. Was ich an ihm so besonders mag: Er ist ganz leicht, stört nicht beim Tragen und sieht sehr natürlich aus.

Meine Erfahrung mit dem Concealer
Der Maybelline Fit Me! ist ein super Concealer für den Alltag. Er hat eine ganz leichte Textur, sodass es schnell mal vorkommt, dass ich im Laufe des Tages vergesse, dass ich überhaupt etwas aufgetragen habe.

Er ist super natürlich und daher mein Tipp für alle, die selten und/oder wenig Make-up tragen und sich natürlich geschminkt wohler fühlen. Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass der Maybelline Concealer nicht so deckend ist, wie der von NYX.

Wer also ein makelloses, strahlendes Make-up haben möchte, das auch auf den späteren Fotos noch perfekt wirkt, sollte sich lieber meinen Platz 1 anschauen.

Platz 3: Catrice Instant Awake Concealer

Catrice Concealer im Test

Den Catrice Concealer findest du hier bei Douglas und hier bei Amazon.

Der Catrice Concealer ist ähnlich leicht wie der Maybelline Fit Me! Concealer und hat sogar eine feuchtigkeitsspendende Wirkung.

Meine Erfahrung mit dem Concealer
Den Catrice Concealer mag ich auch super gerne, weshalb er ebenfalls einen Platz in meinen Top 3 verdient hat. Er ist sehr leicht und hat eine hydrierende Wirkung.

Unter den Augen ist die Haut besonders dünn und tendiert deshalb bei so gut wie jedem zu Trockenheit. An manchen Tagen ist diese Partie aber trockener als an anderen. Habe ich das Gefühl, dass ein etwas dickerer, sehr deckender Concealer einfach zu viel ist, nehme ich nur eine kleine Menge eines leichteren Concealers, wie beispielsweise dem von Catrice.

Der Nachteil liegt hier natürlich auf der Hand: Durch seine dünnflüssige Konsistenz deckt der Concealer von Catrice nicht ganz so gut wie mein Platz 1. Für den normalen Alltag reicht mir das aber völlig.

Übrigens: Statt eines länglichen Applikators, der in die Kappe integriert ist, befindet sich dieser direkt am Stift. Drehst du an der gegenüber liegenden Seite, füllt sich der kleine Schwamm von innen mit dem Produkt.

Für diesen Concealer Test, habe ich außerdem den Benefit Boi-ing Cakeless Concealer, den L’Oréal Paris Perfect Match Concealer und den ARTDECO Perfect Teint Concealer jeweils ein paar Tage lang ausprobiert, mich dann aber dafür entschieden nur meine Top 3 genauer vorzustellen.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass besonders der von Benefit für meinen Geschmack zu trocken und maskenhaft war. Vielleicht empfinden das andere Personen, mit einer anderen Haut jedoch nicht so. Deshalb gilt auch bei der Wahl des Concealers: Einfach ausprobieren.

Was ist ein Concealer?

Ein Concealer sieht wie eine Mischung aus Lipgloss und Make-up aus. Meistens hast du eine Verpackung, die genau so gut auch für einen Lipgloss herhalten könnte, sprich, ein längliches Röhrchen und eine Kappe, in die ein Applikator integriert ist. Doch statt einer durchsichtigen Flüssigkeit befindet sich darin etwas, das erst mal stark an Make-up erinnert. Aber ist ein Concealer einfach nur eine Mini-Foundation?

Nein. Denn ein Concealer ist meistens dicker und deckender als eine normale Foundation. Er hat eine andere Zusammensetzung und ist speziell dafür konzipiert, um dunkle Schatten unter den Augen, Rötungen und kleine Makel zu kaschieren. Er kann also als Abdeckstift fungieren.

Darüber hinaus kannst du deinen Concealer aber auch verwenden, um deinem Gesicht durch Contouring mehr Definition zu geben. Mit dem richtigen Concealer und der passenden Technik, kannst du zum Beispiel deine Nase schmaler oder deine Kiefer- und Wangenpartie markanter wirken lassen.

Es ist nämlich so: Helle Töne treten optisch nach vorne und dunkle Töne treten optisch nach hinten. So lässt sich mit unterschiedlichen Farben im Make-up schon ganz schön viel tricksen.

Was kann ein Concealer?

Augenringe kaschieren

Die meisten verwenden ihren Concealer dafür, um Augenringe zu kaschieren. Da die Hautpartie unter den Augen sehr dünn ist und zu Trockenheit und kleinen Fältchen tendiert, solltest du hierfür niemals einen pastenartigen Concealer verwenden. Diese sind einfach zu dick und austrocknend und das Ergebnis wäre nicht schön.

Die drei Concealer, die ich dir am Anfang des Artikels vorgestellt habe, sind dagegen cremige bzw. flüssige Concealer und daher alle zum Kaschieren von Augenringen geeignet.

Neben der Wahl des Concealers, ist es auch wichtig, darauf zu achten, welche Farben du unter deinen Augen erkennen kannst. Sind die Schatten leicht bläulich, kannst du das mit einem Concealer, der einen leichten Rosastich hat, ausgleichen. Bei sehr dunklen, fast schon ins Violett gehenden Schatten (das ist bei vielen der Fall), solltest du dagegen auf einen leicht gelblichen Concealer setzen.

Zudem solltest du bei der Farbwahl immer ein bis zwei Nuancen über deiner eigenen Hautfarbe bleiben, damit die Partie unter den Augen immer schön wach und frisch wirkt. Der Concealer darf niemals dunkler als dein Hautton sein.

Rötungen reduzieren

Geht es darum, Rötungen optisch zu reduzieren, solltest du auf einen grünen Concealer setzen. Ja, richtig gehört! Auch wenn die Farbe erst einmal abschreckend wirkt und du dir vielleicht nicht auf Anhieb vorstellen kannst, dass das gut aussehen kann, ist der Farbton in diesem Fall genau die richtige Wahl.

Grün ist die Komplementärfarbe zu Rot und gleicht dieses somit aus. Hier kannst du zum Beispiel den NYX HD Studio Photogenic Concealer verwenden.

Angebot
NYX HD Studio Photogenic Concealer
Bei Rötungen kannst du den NYX HD Studio Photogenic Concealer in „Green“ verwenden.

Gesicht formen

Möchtest du mit deinem Concealer klassisches Contouring machen? Dann brauchst du einen deckenden Concealer, der zwei Nuancen heller als dein eigener Hautton ist. Mit Licht und Schatten lässt sich im Gesicht ganz schön viel Tricksen und so treten helle Töne hervor, während dunklere Töne in den Hintergrund gehen.

 

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Normalweise wird dafür ein Dreieck zwischen der inneren Seite des Auges, der äußeren Seite des Auges und dem Nasenflügel gezogen. Wiederhole das Ganze auch auf der anderen Seite. Darüber hinaus wird der Concealer auf der Mitte des Kinns, über den Nasenrücken und bis auf die Mitte der Stirn aufgetragen.

Viele tragen ihren Concealer auch gerne über der Oberlippe auf, um diese voller oder direkt unter den Augenbrauen, um diese definierter wirken zu lassen. Eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du im nächsten Abschnitt des Artikels.

Concealer: Wo und wie auftragen?

Diese Anleitung kannst du am Anfang zurate ziehen, wenn du dir noch nicht sicher bist wo und wie du deinen Concealer am besten aufträgst. Je nach Ziel, gibt es verschiedene Methoden, mit denen du vorgehen kannst.

Ich zeige dir, welche Technik sich für mich im Laufe der Jahre bewehrt hat und wie ich meinen Concealer sowohl zum Abdecken, als auch zum Definieren meines Gesichts verwende, um ein maximales Ergebnis zu erzielen.

  1. Vorbereitung: Vor dem Auftragen des Make-ups ist es wichtig, dass deine Haut schön hydriert ist. Eine feuchtigkeitsspendende Augencreme ist ein Muss! Leider vertragen sich manche Cremes mit Foundation und Concealer überhaupt nicht gut und sie reiben sich wie kleine Radiergummi-Fussel auf. Mein absoluter Liebling unter den Tagescremes und eine, die sich perfekt mit Make-up verträgt, ist das Avène Hydrance Aqua-Gel.
  2. Foundation: Die Creme ist eingezogen? Sehr gut! Bevor es gleich an den Concealer geht, trage ich immer noch eine leichte Schicht Foundation auf. Ich verwende die Shiseido Synchro Skin Glow und trage sie mit einem feuchten Make-up-Schwamm auf.
  3. Mit Concealer kaschieren: Jetzt verwende ich einen Concealer, der ziemlich genau meinem Hautton entspricht, um kleinere Makel im Gesicht abzudecken. Ich trage ihn sehr punktuell auf, verblende aber erst in einem späteren Schritt.
  4. Mit Concealer konturieren: Das hier ist mein Lieblingspart beim Make-up, weil er den größten Effekt hat! Mit einem deckenden Concealer, der ein bis zwei Nuancen heller als mein eigentlicher Hautton ist, hebe ich bestimmte Gesichtspartien hervor.
    Dafür male ich ein Dreieck zwischen der inneren Seite des Auges, der äußeren Seite des Auges und dem Nasenflügel gezogen. Dann wiederhole ich das Ganze auch auf der anderen Seite. Darüber hinaus wird der Concealer auf der Mitte des Kinns, über den Nasenrücken und bis auf die Mitte der Stirn aufgetragen. Bin ich in besonderer Contour-Stimmung, kommt der Concealer auch noch auf die Oberlippe, um diese voller wirken zu lassen. Abschließend trage ich ihn noch direkt unter den Augenbrauen auf, um diese definierter wirken zu lassen.
  5. Dunkle Farbe integrieren: An anderen Stellen kannst du optional noch einen sehr viel dunkleren Concealer bzw. sehr viel dunkleren Contourstick auftragen. Dieser gehört dann direkt unter die Wangenknochen, rechts und links von deinem Nasenrücken, an den Rand der Stirn, direkt unter die Unterlippe und an den Übergang zwischen Kiefer und Hals.
  6. Verblenden: Hast du deinen Concealer aufgetragen, wird alles mit einem feuchten Make-up-Schwamm verblendet, wobei ich dir aus persönlicher Erfahrung empfehle, immer erst den hellen Concealer zu verblenden, bevor du an die dunklen Stellen gehst (falls du zusätzlich ein dunkles Produkt verwendest).
    Lies dir dazu auch meinen Artikel inklusive Empfehlung und Anleitung zum Thema Make-up-Schwamm durch.
  7. Puder, Bronzer, Blush: Nachdem dein Concealer aufgetragen und verblendet ist, wirst du feststellen, dass dein Gesicht noch ziemlich glänzt. Aus diesem Grund und damit das Ganze auch über Stunden besser hält, solltest du es mit einem losen Puder abpudern. Ich verwende dafür immer gerne ein leicht gelbliches Puder (keine Angst, das Gesicht ist hinterher nicht Gelb). Aktuell ist das Morphe Bake & Set Fixierpuder mein Favorit.
    Anschließend trage ich meinen Benefit Dallas Bronzer überall dort auf, wo ich auch mit einem dunklen Contourstick arbeiten würde. Dann schließe ich mit Blush und je nach Geschmack noch mit einem Highlighter auf den Wangen ab.

Make-up-Guru Carli Bybel zeigt in ihrem Video noch mal ganz ausführlich, wie Contouring geht und wie sie Schritt für Schritt vorgeht:

Welche Concealer-Farbe passt zu mir?

Möchtest du deinen Concealer zum Kaschieren von Augenringen verwenden, sollte dieser immer ein bis zwei Nuancen heller als dein eigentlicher Hautton sein. Immerhin soll diese Partie besonders frisch und leuchtend aussehen. Gleiches gilt auch, wenn du dein Gesicht konturieren und den Concealer an bestimmten Stellen wie deinem Nasenrücken anwenden möchtest.

Je nach Unterton in der Haut, kannst du einen Concealer wählen, der leicht in eine rosafarbene oder gelbliche Richtung geht. Sind die Schatten unter deinen Augen eher bläulich, kannst du das mit einem Concealer, der einen Rosastich hat, ausgleichen. Bei sehr dunklen, fast schon ins Violett gehenden Schatten (meistens der Fall), solltest du dagegen auf einen leicht gelblichen Concealer setzen.

Geht es dir hingegen darum, kleine Makel im gesamten Gesicht verschwinden zu lassen, sollte der Concealer ziemlich exakt deinem Hautton entsprechen. Teste den Concealer am besten an der Innenseite deines Handgelenks. Diese Stelle stimmt oft am genauesten mit dem Gesicht überein.

 

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Bei Rötungen oder rötlichen Pickeln, kannst du sogar zu einem grünen Concealer greifen, da Grün Rot ausgleicht.

Natürlich können wir mit der Wahl des Concealers mal daneben liegen, hast du deine perfekte Farbe jedoch gefunden, kannst du diese dann immer wieder nachkaufen, ohne groß nachdenken zu müssen. Die Farbwahl wirkt nur am Anfang überfordernd!

Rosaner, grüner und gelber Concealer – was hat es damit auf sich?

Ich habe es im Laufe des Artikels schon ein paar mal erwähnt: Grüner Concealer. Dabei gibt es auch leicht rosafarbenen oder leicht gelblichen Concealer. Warum brauchen wir so viel Farbauswahl, wenn es doch eigentlich darum geht, das Gesicht zu kaschieren?

Mit Farben können wir ganz schön viel tricksen. Bei Rötungen oder rötlichen Pickeln, macht es zum Beispiel Sinn mit einem grünen Concealer gegenzusteuern. Grün ist die Komplementärfarbe zu Rot und gleicht dieses somit aus.

Aber nicht immer muss ein Concealer so eine extreme Farbe haben. Hast du bläuliche Schatten unter den Augen, reicht es schon, wenn dein Concealer leicht in die rosafarbene Richtung geht. Bei sehr dunklen, fast schon violetten Schatten, solltest du dagegen über einen leicht gelblichen Concealer nachdenken.

Pastenartiger vs. cremiger Concealer

Bei der Wahl des Concealers ist die Konsistenz sehr entscheidend. Pastenartige Concealer findest du meistens in kleinen Tiegeln oder als tatsächlichen Stift, der angespitzt oder herausgedreht werden muss. Diese Variante ist das, was wir am ehesten mit dem altbekannten Abdeckstift assoziieren. Pastenartige Concealer eignen sich vor allem zum Abdecken von Pickeln, sind aber weniger für die Partie unter den Augen geeignet.

Cremige Concealer sind das, was heutzutage so gut wie alle Beauty-Girls verwenden. Die Haut unter den Augen ist besonders dünn und neigt daher zu Trockenheit und Fältchenbildung. Ein pastenartiger Concealer kann diesen Effekt noch verstärken, während ein cremiger Concealer hier viel besser gegensteuert.

Mit einem cremigen Concealer kannst du auch dein ganzes Gesicht konturieren und sogar Pickel damit abdecken. Andererseits sind cremige Concealer auch nicht matt, weshalb du hier mit Puder nacharbeiten musst, was du dir bei einem pastenartigen Concealer unter Umständen hättest sparen können.

Welches Puder passt über den Concealer?

Da ein Concealer meistens aufhellend wirken soll, ist es wichtig hinterher kein zu dunkles Puder zu verwenden und damit den ganzen Effekt wieder rückgängig zu machen. Es muss also ein helles Puder her.

Obwohl du ein komplett weißes Puder verwenden kannst (sieht später nicht weiß auf der Haut aus), empfehle ich dir, lieber ein leicht gelbliches Puder (auch „Banana Powder“ genannt) zu nehmen. Auch wenn es erst mal ein komisches Gefühl ist, ein gelbes Puder zu verwenden, auch wenn der eigne Hautton dem gar nicht entspricht, wird das Ergebnis am Ende viel schöner aussehen.

Weil die gelbliche Farbe dunkelviolette Schatten unter den Augen ausgleicht, sieht diese Partie hinterher sogar noch heller, frischer, gesünder und meiner Erfahrung nach einfach besser aus, als mit einem normalen, weißen Puder. Ich verwende im Anschluss an meinen Concealer aktuell das Morphe Bake & Set Fixierpuder am liebsten.

Übrigens würde ich dir immer empfehlen, ein loses Puder zu nehmen. Bei festem Puder ist es oft mühselig dieses aufzunehmen und so haben wir dann zu wenig Puder auf dem Schwamm oder Pinsel und reiben wiederum zu sehr auf der Haut, um das Puder abzugeben. Ein loses Puder können wir dagegen großzügig aufnehmen und es so viel leichter auf die Haut wieder abgeben. Dieser Punkt ist allerdings auch einfach eine Geschmacksache, also probier einfach mal aus, was dir am besten gefällt.

Concealer Fails und wie du sie vermeidest

Concealer sieht unter den Augen trocken aus

Trockene Haut und ein bröckeliger Concealer unter den Augen – dieser Klassiker ist den besten unter uns schon passiert. Hier ist es wichtig, die Haut im Vorfeld mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen. Eine hydrierende Augencreme ist ein Muss. Diese sollte aber nicht fettbasiert sein (wie eine Nachtpflege), sondern wasserbasiert, damit der Concealer mit ihr besonders gut harmoniert.

Hast du deine Haut gut vorbereitet und es sieht immer noch trocken aus? Dann kann es auch an der Wahl des Concealers liegen. Nimm, wenn du das nicht sowieso schon tust, auf jeden Fall einen Concealer mit cremiger bzw. flüssiger Konsistenz und keinen pausenartigen.

Mein Liebling unter den Concealern, den NYX Can’t Stop Won’t Stop, habe ich dir zu Beginn des Artikels vorgestellt. Ist dieser für deinen Geschmack aber immer noch zu dick und trocken, kann ich dir meinen Platz 2 von Maybelline und meinen Platz 3 von Catrice empfehlen. Besonders der Catrice Concealer hat eine sehr dünne, leichte Konsistenz und wirkt sogar hydrierend.

Concealer bildet „Fussel“

Wer kennt es nicht?! Das Gesichts ist gepflegt und aufs Make-up vorbeireitet, aber beim Auftragen von Foundation und Concealer entstehen so merkwürdige Fussel und die Produkte reiben sich gegenseitig wie ein Radiergummi auf.

Dieses Problem ist zwar nervig, aber auch ganz einfach zu beheben! Tausche einfach deine Hautpflege aus. Statt einer fettbasierten Creme, solltest du lieber eine wasserbasierte verwenden. Mein absoluter Liebling unter den Gesichtscremes und mein Go-to-Produkt, bevor ich mein Make-up mache, ist das Avène Hydrance Aqua-Gel. Seit ich das verwende, gibt es keine Fussel mehr!

Concealer wird rissig und bröckelt

Wenn ein Concealer rissig wird und bröckelt, kann das an vielen Faktoren bilden. Einer davon ist, genau wie bei dem Problem mit den Fusseln, die Kombination mit der falschen Creme. Ein weiterer möglicher Faktor, ist der falsche Concealer, der einfach eine zu dicke Konsistenz hat.

Es kann allerdings auch sein, dass du deinen Concealer zu dick aufträgst. Versuche doch mal, ihn dezenter zu verwenden und schaue, ob es das Problem löst. Letztendlich kann ein rissiger Concealer aber auch am fehlenden Setting liegen. Verwende nach dem Concealer auf jeden Fall ein Puder, um ihn an Ort und Stelle zu fixieren.

Concealer hält nicht lange

Dein Concealer sieht zwar direkt nach dem Auftragen gut aus, nur hält er einfach nicht lange? Mein Liebling, der NYX Can’t Stop Won’t Stop Concealer, den ich zu Beginn des Artikels vorgestellt habe, ist ein besonders langanhaltender und deckender Concealer. Vielleicht versuchst du es mal mit diesem?

Ansonsten hängt die Haltbarkeit deines Concealers auch vom Setting ab. Du solltest in jedem Fall hinterher ein Puder verwenden, mit dem du das Ganze fixierst. Gibt dir das immer noch nicht genug halt, muss ein Fixing-Spray her. Diese gibt es zum Beispiel bei Douglas oder Amazon in einer großen Auswahl. Auch gut bestückte Drogeriemärkte führen welche.

Concealer zu hell oder zu dunkel

Du hast dich bei der Farbwahl vergriffen? Das heißt nicht zwangsläufig, dass der Concealer gar nicht mehr verwendet werden kann.

 

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Ist der Concealer zu hell, lässt sich das ganz einfach mit einer etwas dunkleren Foundation ausgleichen. Das funktioniert nicht oder du hast nicht die passende Foundation zur Hand? Dann kannst du auch ein paar Partikel deines Bronzers in den Concealer mischen und ihn so abdunkeln.

Ist dein Concealer hingegen zu dunkel, wird die Sache schon etwas schwieriger. Möchtest du die Konsistenz nicht verändern, kannst du ihn nur noch für den Sommer und Tage mit einem intensiveren Teint aufbewahren. Andersrum funktioniert das natürlich auch: Hast du einen zu hellen Concealer im Sommer erwischt, bewahre ihn einfach für die Wintermonate auf.

Stiftung Warentest – Concealer Test

Während ich für diesen Concealer Test wenige Produkte über mehrere Jahre getestet habe, gibt es auch einen Testbericht von Stiftung Warentest, in welchem eine große Bandbreite, von insgesamt 16 Concealern getestet wurde.

Gute Nachricht: Bei keinem der Concealer besteht laut Stiftung Warentest eine Gefährdung der Gesundheit und alle Produkte schnitten mit den Noten „Gut“ oder „Sehr gut“ ab.

Unsere drei Concealer aus diesem Artikel sind leider nicht von dem Testinstitut bewertet worden. Das liegt vermutlich daran, dass der Bericht bereits aus dem Jahr 2015 stammt und es die Drei da noch gar nicht gab.

Interessant ist aber, dass zumindest andere Concealer der Marken in dem Test gut abgeschnitten haben. Und vielleicht gibt es ja bald ein Update? Wenn es soweit ist, updaten wir dich auf jeden Fall an dieser Stelle.

Wo kann ich Concealer am besten kaufen?

Concealer kannst du inzwischen fast überall kaufen. Die meisten Concealer gibt es sogar schon im Drogeriemarkt wie dm, Rossmann oder Budni. Alternativ bekommst du viele Concealer und vor allem auch die von höherpreisigen Marken bei Douglas oder nicht-beauty.com.

Last but not least bekommst du deinen Liebling bestimmt auch bei Amazon, da wir dort zu so gut wie jedem Beauty-Thema eine große Auswahl an Produkten finden.

Fazit

Der Concealer gehört zu den wichtigsten Helfern in unserer Make-up-Tasche – vielleicht ist er sogar DAS Essential überhaupt. Immerhin hilft er nicht nur dabei kleine Makel, Rötungen und Augenringe zu kaschieren, sondern verhilft uns auch zu einem perfekt-konturierten Gesicht. Kurz: Ein Concealer ist eine zauberhafte Geheimwaffe mit integriertem Selbstbewusstseins-Booster!

In diesem Artikel habe ich dir meine Top 3 Concealer und alle Tipps und Tricks zum Thema verraten. Jetzt musst du nur noch loslegen!

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