Kokosöl: So wirkt es gegen trockene Kopfhaut und Schuppen

Kokosöl
Credit: Pexels/Tara Winstead

Trockene, schuppige Kopfhaut wird oft begleitet von Juckreiz und Rötungen. Ganz schön unangenehm und nur schwer wieder loszuwerden. Es gibt aber bestimmte Mittel und Tricks, wie du die Gesundheit deiner Kopfhaut fördern kannst und die Trockenheit wieder loswirst.

Kokosöl eignet sich gut für die Kopfhaut und pflegt sie intensiv. Wie es genau wirkt, wie du es anwenden solltest und weitere Tipps gegen trockene Kopfhaut und Schuppen erfährst du hier.

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Kyra Piontek
Kyra Piontek

Hi, ich bin Kyra und zeige dir gerne meinen kleinen Beauty-Kosmos. Mit meinen Sommersprossen bin ich der Sunshine des Beauty Report Teams und weiß deshalb genau, wie man einen glowy Beachgirl-Look zaubert.

In meiner Strandtasche immer dabei: UV-Schutz und Bronzing Powder.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kokosöl kann trockene Kopfhaut, Schuppen und Juckreiz mindern und die Gesundheit der Kopfhaut fördern.
  • Du solltest es pur auf die Kopfhaut geben und dort einige Minuten einmassieren. Das kann ebenfalls das Haarwachstum anregen.
  • Da Kokosöl komedogen ist, kann es schnell die Poren der Haut verstopfen. Deshalb solltest du es nicht zu häufig anwenden.

Das beste Kokosöl

Bio Kokosöl
  • 1 Liter
  • 100 % nativ und kalt gepresst
  • Rohqualität ohne Zusatzstoffe

Ein gutes Bio Kokosöl gehört meiner Meinung nach in jeden Haushalt. Du kannst es nicht nur zum Kochen und Backen verwenden, sondern auch in deiner Beauty Routine unterbringen. Haut, Haare, Nägel – Kokosöl kannst du auf die verschiedensten Weisen anwenden.

Wichtig ist, dass du bei der Wahl deines Kokosöls auf ein Bioprodukt setzt und darauf achtest, dass es sich um 100 Prozent reines, natives und kalt gepresstes Öl handelt. Durch das Kaltpressungsverfahren bleiben die wertvollen Wirkstoffe des Öls enthalten. Besonders wenn du das Öl sowohl zum Verzehr als auch für die Körperpflege verwenden willst, solltest du auf eine Rohqualität ohne Zusatzstoffe setzen.

Was genau ist Kokosöl und wie wirkt es?

Kokosöl wird meist im Kaltpressverfahren aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Da es bei Raumtemperatur fest ist, wird es auch oft als Kokosfett bezeichnet. Wird es erhitzt, verflüssigt es sich und bekommt eine typische ölige Konsistenz.

Kokosöl enthält jede Menge gesättigte Fettsäuren und Vitamin E. Dank der gesättigten Fettsäuren hat Kokosöl eine feuchtigkeitsspendende Wirkung und Vitamin E ist ein wirksames Antioxidans, das Haut und Haare vor freien Radikalen schützt. Die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure hat eine antimikrobielle Wirkung und kann so bei Entzündungen und Reizungen helfen.

Aufgrund dieser Eigenschaften wird Kokosöl sehr gerne in der Kosmetik eingesetzt und lässt sich sowohl in Produkten für die Haut als auch für die Haare finden. Es kann aber auch zum Kochen und Backen verwendet werden.

Ist Kokosöl gut auf der Kopfhaut?

Aufgrund seiner feuchtigkeitsspendenden Wirkung wird Kokosöl gerne bei trockener Haut verwendet. Es stärkt die Feuchtigkeitsbarriere und verhindert erneutes Austrocknen. Daher kann Kokosöl auch sehr gut bei einer trockenen Kopfhaut und sogar bei Schuppen helfen. Hier sorgt es für eine Linderung des Juckreizes und kann nach und nach die Kopfhaut gesünder machen.

Beachte aber: Kokosöl ist sehr komedogen. Das bedeutet, dass es schnell die Poren verstopft. Die Kopfhaut kann nicht mehr so gut atmen und die Talgproduktion wird angeregt. Das wiederum kann im Umkehrschluss für eine fettige Kopfhaut und somit für fettige Haare sorgen. Du solltest Kokosöl also nicht allzu oft auf der Kopfhaut verwenden und es nicht zu lange einwirken lassen. Ein gründliches Abspülen des Kokosöls ist ein absolutes Muss, um die Kopfhaut wieder „an die Luft zu lassen“. Wie genau du Kokosöl auf der Kopfhaut verwenden kannst, haben wir dir weiter unten erklärt.

 

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Welche Vor- und Nachteile hat Kokosöl?

Vorteile

  • Hat eine feuchtigkeitsspendende Wirkung
  • Kann die Feuchtigkeitsbarriere der Haut stärken
  • Schützt Haut und Haar vor freien Radikalen
  • Hat eine antimikrobielle Wirkung und kann Entzündungen und Reizungen lindern
  • Lindert Juckreiz
  • Pflegt intensiv und kann auch trockene Kopfhaut und Schuppen mindern

Nachteile

  • Wirkt stark komedogen und kann so die Poren verstopfen
  • Unreinheiten und eine stärkere Talgproduktion werden begünstigt

Wie wende ich Kokosöl auf der Kopfhaut richtig an?

Die einfachste und wohl beste Methode, die Kopfhaut mit Kokosöl zu pflegen und Trockenheit, Juckreiz und Schuppen zu mindern, ist es, das Öl direkt auf die Kopfhaut zu geben und es dort gründlich einzumassieren. Das solltest du allerdings nicht allzu oft machen, um die Kopfhaut nicht zu überpflegen. Wende das Kokosöl maximal einmal alle ein bis zwei Wochen auf der Kopfhaut an. Und so gehst du vor:

  1. Um das feste Kokosöl in eine flüssige Konsistenz zu verwandeln, kannst du es entweder in einem Wasserbad erwärmen oder einfach zwischen deinen Fingern reiben, bis es schmilzt.
  2. Gib das Kokosöl direkt auf deine Kopfhaut und massiere es sanft ein. Willst du gleichzeitig deine trockenen Spitzen pflegen, kannst du das Kokosöl auch in die Längen der Haare geben.
  3. Lass das Kokosöl etwa 20 bis 30 Minuten einwirken.
  4. Danach das Kokosöl gründlich mit warmem Wasser und einem milden Shampoo auswaschen. Massiere auch hier noch mal gründlich deine Kopfhaut.
  5. Anschließend Conditioner und Leave-In Pflege verwenden und die Haare wie gewohnt trocknen und stylen.
Tipp: Willst du zusätzlich dein Haarwachstum anregen, kannst du auch mal die sogenannte Inversion Method anwenden. Hierbei solltest du deine Kopfhaut circa eine Minute lang über Kopf mit dem Öl massieren und nach der Einwirkzeit von 20 bis 30 Minuten auswaschen. Die Methode sieben Tage in Folge anwenden und alle sechs bis acht Wochen wiederholen.

5 Tipps gegen trockene Kopfhaut und Schuppen

  1. Kopfhautmassage: Eine Kopfhautmassage sorgt für eine bessere Durchblutung deiner Kopfhaut und regt die Talgproduktion an. Der Talg wird verteilt und pflegt die trockene Kopfhaut auf natürlichste Weise. Du kannst die Massage entweder mit den Fingern oder deiner Bürste durchführen.
  2. Wildschweinborstenbürste: Bürsten mit Naturborsten wie eine Wildschweinborstenbürste eignen sich optimal bei Schuppen und trockener Kopfhaut. Sie transportieren Schmutz, Talg und Produktreste und machen der Kopfhaut so wieder Platz zum Atmen. Denke daran, deine Bürste regelmäßig zu reinigen, um alten Schmutz nicht wieder ins Haar zu kämmen.
  3. Haare seltener waschen: Zu häufiges Waschen trocknet deine Kopfhaut aus. Deshalb solltest du deine Haare maximal alle zwei bis drei Tage waschen. Achte auch darauf, nicht zu heißes Wasser zu verwenden, da dieses ebenfalls austrocknend wirkt.
  4. Kopfhautpeeling: Befreie deine Kopfhaut hin und wieder von den abgestorbenen Hautschuppen, indem du ein Kopfhautpeeling verwendest. Das ist gründlicher und entfernt Schuppen effektiver als ein Shampoo.
  5. Kopfhautmasken: Gönne deiner trockenen Kopfhaut regelmäßig (etwa einmal die Woche) eine Kopfhautkur. Hierfür kannst du Öle wie Kokosöl, Arganöl, Jojobaöl oder Avocadoöl verwenden. Wie du das machst, haben wir dir weiter oben erklärt.

So kannst du Kokosöl außerdem verwenden

Kokosöl kann nicht nur gut für die Kopfhaut sein, du kannst es noch auf andere Arten verwenden. Hier haben wir einige Vorschläge für dich:

  • Als Nagelöl für eine gepflegte und gesunde Nagelhaut.
  • Als intensive Overnight-Haarkur gegen trockene Spitzen und  Spliss.
  • Als Rasieröl, das den Rasierer sanft über die Haut gleiten lässt.
  • Als After-Shave Pflege kann es dank seiner entzündungshemmenden Wirkung ebenfalls verwendet werden.
  • Zur Behandlung von besonders trockenen Stellen am Körper.
  • Für natürlich weiße Zähne kannst du Kokosöl auch mit dem sogenannten Ölziehen anwenden.

Nicht empfehlen würden wir dir die Anwendung von Kokosöl im Gesicht. Hier kann es schnell für Unreinheiten und Pickel sorgen, da es durch seine komedogene Wirkung die Poren verstopfen kann. Willst du mehr darüber erfahren und die Expertenmeinung einer Fachkosmetikerin hören, dann lies dir auch gerne diesen Artikel durch.

Fazit

Kokosöl ist ein wahrer Allrounder. Egal ob in der Küche oder dem Bad – es lässt sich auf die verschiedensten Arten verwenden. Auf der Kopfhaut kann Kokosöl unter Umständen auch Trockenheit und Schuppen lindern. Es pflegt die Kopfhaut, stärkt die Feuchtigkeitsbarriere und regt die Talgproduktion an.

Trotzdem solltest du vorsichtig sein und Kokosöl nicht zu häufig auf der Kopfhaut verwenden. Hier kann es schnell die Poren verstopfen und für Unreinheiten und einen fettigen Ansatz sorgen. Verwende immer ein hochwertiges Bio Kokosöl. Unseren Favoriten findest du weiter oben.

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