Die besten Seifen und wie du sie selber machen kannst

Seife auf Mamor
Credit: Pexels/Karolina Grabowska

Wir benutzen sie mehrmals täglich und wahrscheinlich hast auch du sie heute schon mindestens einmal verwendet: die Seife. Ob für die Hände, im Haar, im Gesicht oder beim Duschen als Körperreiniger – Seife ist ein echtes Multitalent und sorgt dafür, dass wir rund um die Uhr sauber sind.

Doch welches ist die beste Seife, wie kann ich Seife auch selber herstellen und was ist eigentlich besser: feste oder flüssige Seife? Diese Fragen klären wir nun.

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Kyra Piontek
Kyra Piontek

Hi, ich bin Kyra und zeige dir gerne meinen kleinen Beauty-Kosmos. Mit meinen Sommersprossen bin ich der Sunshine des Beauty Report Teams und weiß deshalb genau, wie man einen glowy Beachgirl-Look zaubert.

In meiner Strandtasche immer dabei: UV-Schutz und Bronzing Powder.

Das Wichtigste in Kürze

  • Seife begleitet uns jeden Tag und sorgt dafür, dass Schmutz und Bakterien von unserer Haut gewaschen werden.
  • Es gibt verschiedene Seifen für Hände, Haar, das Gesicht oder den Körper.
  • Grundsätzlich wird zwischen fester und flüssiger Seife unterschieden. Welche besser ist, erfährst du weiter unten.

Die besten Seifen

Die meisten verwenden ihre Seife für die Hände. Doch auch Gesicht, Haare und Körper profitieren von der Pflege mit einer Seife. Welches die besten Seifen für alle Bereiche sind, verraten wir dir hier.

Die beste Handseife

 

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Wenn mich jemand fragt: „Kyra, welches ist deine liebste Handseife?“, kommt ganz schnell „LUSH“ aus mir rausgeschossen. Und glaub mir, wenn ich sage, dass ich echt lange überlegt habe, welche LUSH Seife ich dir nun als meinen Favoriten vorstellen kann. Was soll ich machen – ich konnte mich nicht entscheiden. Deshalb schaffen es alle LUSH Seifen aufs erste Treppchen, wenn es um die besten Seifen geht.

Und hier ein paar Gründe, warum ich die LUSH Handseifen so gerne mag:

  • Jede Seife ist ein Unikat
  • Die Inhaltsstoffe werden sorgfältig ausgewählt
  • Die Seifen kommen „nackt“ – also unverpackt
  • Die Produkte sind alle tierversuchsfrei
  • Die Seifen sind palmölfrei
  • Es werden zu 100 % vegetarische Fette verwendet
  • Sie duften wundervoll!!!
  • Es gibt sie in verschiedenen Zusammensetzungen und Duftrichtungen

Pssst: Mein ganz persönlicher Favorit ist übrigens der süße Polar Bear. Die Seife sieht nicht nur aus wie ein niedlicher Teddybär, sie duftet auch total toll nach Kokosnuss.

Die beste Haarseife

Meina Bio Haarseife
Die Bio Haarseife von Meina ist für trockenes Haar geeignet und enthält Lavendel und Ylang-Ylang.

Ja, auch die Haare kannst du mit einer Seife waschen. Allerdings brauchst du dafür eine spezielle Haarseife und solltest nie deine Handseife verwenden. Die Meina Haarseife ist bio, vegan, tierversuchsfrei und palmölfrei, handgemacht und plastikfrei. Außerdem wird auf Zusatzstoffe, Mikroplastik und künstliche Duft- und Farbstoffe verzichtet.

Die Lavendel & Ylang-Ylang Haarseife ist speziell für trockenes Haar konzipiert, es gibt aber noch andere Sorten für jeden Haartyp. Enthalten sind Bio-Kokosöl, Bio-Sheabutter, Rizinusöl und Olivenöl, die Haar und Kopfhaut mit Feuchtigkeit versorgen und so Spliss und Frizz mindern können. Willst du noch mehr über Haarseifen erfahren, dann checke auch diesen Artikel aus:

Die beste Reinigungsseife fürs Gesicht

Angebot
PraNaturals Schwarze Seife
Die PraNaturals Seife besteht aus Asche von Kakaofrüchten und Sheabaumrinde, Sheabutter, Kokosöl und Palmkernöl.

Die schwarze Seife ist eine traditionell afrikanische Seife, die reich an Antioxidantien ist. So schützt sie die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen. Die schwarze Farbe bekommt die Seife übrigens von Asche, die auch aktiv gegen Entzündungen, Rötungen und Hautirritationen hilft. Sie unterstützt die Haut dabei, die Ölproduktion zu regulieren und so kann sogar Akne mit der schwarzen Seife gut behandelt werden.

Die enthaltenen Öle versorgen die Haut mit Feuchtigkeit und sorgen für einen schönen Glow. Außerdem können Pigmentflecken abgeschwächt werden und der Hautton wirkt ebenmäßiger. Auch wenn Seife im Gesicht angewandt so einige Probleme mit sich bringen kann, weil die Haut im Gesicht besonders anspruchsvoll ist, kann schwarze Seife bei vielen Hautproblemchen helfen. Wie du sie genau anwendest und was du noch beachten solltest, erfährst du in diesem Artikel:

Die beste Körperseife

Natura Germania Alepposeife
Die natürliche Alepposeife on Nature Germania hat eine Ölverteilung von 40 zu 60 und eignet sich so gut auch für trockene Haut.

Die Alepposeife hat ihren Ursprung in Syrien, wo sie bis heute in einem traditionellen Verfahren hergestellt wird. Ihre Hauptinhaltsstoffe sind Olivenöl und Lorbeeröl. Da sie einen für Seifen eher geringen pH-Wert von etwa 8 hat, eignet sie sich sehr gut als Duschseife und zur Körperpflege.

Sie ist weniger aggressiv zur Haut und wirkt sogar wundheilungsfördernd. Bei Prellungen, Schürfwunden und Insektenstichen kann die Seife Linderung verschaffen und auch bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Akne kann sie von Vorteil sein. Willst du noch mehr über Alepposeife erfahren? Dann lies dir auch diesen Artikel durch:

So kannst du Seife selber machen

Beim Herstellen der eigenen Seife sind dir keine Grenzen gesetzt. Nur ein paar Zutaten reichen aus, um eine schöne und gut duftende Seife selber zu Hause zu machen. Hier zeigen wir dir zwei Rezepte, wie du deine eigene Handseife herstellen kannst.

Die erste Seife wird mit Rohseife hergestellt, ist so besonders einfach und geht relativ schnell. Beim zweiten Rezept erklären wir dir, wie du deine eigene Seife selbst sieden kannst. Das ist zwar etwas komplizierter und aufwendiger, doch hier hast du später wirklich eine komplett selbst gemachte Seife in der Hand.

Seife mit Rohseife herstellen

 

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Willst du ganz einfach deine eigene Seife herstellen, brauchst du als Grundzutat eine Rohseife. Alle weiteren Zutaten hängen ganz von deinem Geschmack ab. Ob Mandelöl, Olivenöl, Seifenfarbe, getrocknete Blätter oder verschiedene ätherische Öle – das ist ganz dir überlassen.

Hier zeigen wir dir das Rezept für unsere liebste DIY Seife: Eine rosige Seife mit Blütenblättern.

Das brauchst du:

So geht’s:

  1. Schneide die Rohseife mit einem Messer klein und schmelze sie in einem Wasserbad. Achte hierbei auch auf die Angaben des Herstellers.
  2. Sobald die Seife geschmolzen ist, gibst du das Mandelöl, ein paar Tropfen ätherisches Rosenöl, einige Blütenblätter und wenn du möchtest die rosa Seifenfarbe hinzu. Alles gut verrühren.
  3. Nun gießt du die Flüssigkeit in die Silikonförmchen und lässt alles gut trocknen. Wenn du möchtest, kannst du vor dem Eingießen noch trockene Blütenblätter auf den Boden der Silikonformen geben. So ist die obere Seite deiner Seife eine schöne Blütenschicht.

Wirkung der Seife:

Die pflegende Wirkung deiner DIY Seife entsteht durch das ausgewählte Öl. In diesem Fall haben wir uns für Mandelöl entschieden, welches die Haut sanft und zart macht, sie leicht aufpolstert und das Hautgewebe stabilisiert.

Seife selber sieden

 

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Willst du deine Seife zu 100 Prozent selber herstellen und keine Rohseife als Basis verwenden, kannst du sie auch selber sieden. Das ist aber nicht nur zeitaufwendiger und komplizierter als die zuvor genannte Methode, es ist auch nicht ganz ungefährlich. Wir erklären dir jetzt hier, worauf du achten musst und verraten dir das Basisrezept für 500 Gramm Seife.

Wichtige Vorsichtsmaßnahmen:

  • Schutzkleidung: Verwende feste Handschuhe, lange Kleidung und eine Schutzbrille
  • Atemschutzmaske: Auch eine Gesichtsmaske ist sinnvoll, da du mit ätzenden Substanzen und giftigen Dämpfen arbeitest
  • Durchzug: Sorge für Durchzug, indem du die Fenster öffnest
  • Kein Aluminium: Deine Schüsseln, in denen du die Seifenlauge anrührst, sollten nicht aus Aluminium sein, da die Seife sonst ranzig wird
  • Extra Schüsseln: Die verwendeten Kunststoffschüsseln sollten anschließend für nichts anders mehr verwendet werden, insbesondere nicht für Lebensmittel
  • Ruhe: Nimm dir genug Zeit und halte auch Kinder und Haustiere fern

Das brauchst du:

Die Prozentzahl richtet sich hier nach der Gesamtmenge der Seife, die du herstellen willst. Wir orientieren uns hier an 500 Gramm Seife. Willst du mehr herstellen, musst du die Grammangaben entsprechend umrechnen.

  • 25 % Kokosöl (125 g)
  • 15 % Sheabutter (75 g)
  • 25 % Rapsöl (125 g)
  • 35 % Olivenöl (175 g)
  • Wasser zum Anrühren der Lauge (166 ml – 1/3 der Gesamtmenge der Seife)
  • Natriumhydroxid (NaOH) zur Herstellung der Lauge (je nach Überfettungsgrad 65 – 70 g, siehe Seifenrechner)
  • Ätherisches Öl nach Belieben (Rose, Orange, Pfefferminz…)
  • Nach Wunsch Seifenfarbe, Blüten oder Kräuter

So geht’s:

  1. Triff die Vorsichtsmaßnahmen, zieh deine Schutzkleidung an und öffne ein Fenster.
  2. Berechne das benötigte NaOH und wiege es in einer Schüssel ab.
  3. Gib das Wasser in eine andere Schüssel und führe nun nach und nach unter stetigem Rühren das NaOH hinzu (nicht andersherum) Achtung: Die Lauge kann sehr heiß werden.
  4. Hast du alles gut miteinander vermischt, kannst du die Lauge zur Seite stellen und abkühlen lassen.
  5. Gib nun die abgewogenen Öle in einen Topf und bringe sie zum Schmelzen. Starte mit den festen Ölen und gebe die flüssigen Öle hinzu, sobald die festen Öle geschmolzen sind.
  6. Sobald die Öle eine Temperatur von etwa 30°C erreich haben, kannst du sie mit der noch warmen Lauge vermischen, bis eine homogene Masse entsteht.
  7. Anschließend kannst du das ausgewählte ätherische Öl, die Seifenfarbe und die Dekoration hinzugeben.
  8. Die flüssige Masse in deine Silikonförmchen geben und einige Tage trocknen lassen.
  9. Lass die fertige Seife noch mal mindestens vier Wochen reifen. Je länger du sie ruhen lässt, desto milder wird sie.

Was genau ist Seife eigentlich?

Eine Seife besteht vor allem aus Ölen und einer Lauge. Meist werden pflanzliche Fette wie Kokosöl, Olivenöl, Sheabutter oder Palmöl verwendet. Doch oft greifen die Hersteller bei industriell hergestellten Seifen auch auf tierische Fette aus Schlachtabfällen oder Rindertalg zurück. Diese erkennst du meist an der Bezeichnung „Sodium Tallowate“.

Die Lauge einer Seife ist meist eine Natron- und Kalilauge. Beim sogenannten Verseifen werden die Öle mit der Lauge aufgekocht. Hier entstehen Tenside, die für das Schäumen der Seife sorgen. Ätherische Öle geben der Seife den Duft und spezielle Seifenfarbe kann eine Seife bunt einfärben.

Seifen auf Basis von Palmöl stehen in der Kritik, da der Anbau von Ölpalmen für die Abholzung der Regenwälder sorgt. Das schadet nicht nur der Artenvielfalt und den Bewohnern in den Regionen, sondern auch unserem Klima, da die Wälder als CO2-Speicher verloren gehen. Willst du mehr zu dem Thema wissen und die besten Seifen ohne Palmöl finden, dann lies dir auch diesen Artikel durch.

Wie gut ist Seife für die Haut?

Die Seife ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Beim Händewaschen ist sie unverzichtbar, denn durch sie schaffen wir es, Bakterien und Krankheitserreger von unserer Haut zu waschen. Doch ein zu häufiger Einsatz von Seife kann die Schutzschicht unserer Haut verletzen.

Im Grunde schützt sich unsere Haut selbst. Sie verhindert von selbst, dass Fremdstoffe hineingelangen und dass Feuchtigkeit von innen verloren geht. Der natürliche Säureschutzmantel hält die Hautoberfläche leicht sauer. Sie hat einen pH-Wert von 4,8 bis 5,3. Eine Seife hingegen hat einen deutlich höheren pH-Wert von 8 bis 11 und ist somit alkalisch.

Beim Einseifen der Haut erhöht sich automatisch der hauteigene pH-Wert und so werden alle Bakterien auf der Hautoberfläche größtenteils entfernt. Dazu zählen aber auch „gute Bakterien“. In der Regel normalisiert sich der pH-Wert der Haut nach ein paar Stunden wieder, doch bei zu häufigem Waschen kann der Säureschutzmantel der Haut angegriffen werden. Die Schutzbarriere wird verletzt und Erreger und Co. können von außen in die Haut eindringen. So entstehen schneller Entzündungen, Reizungen oder Juckreiz.

Das A und O beim Verwenden einer Seife ist also: Weniger ist mehr. Nicht zu häufig die Hände mit Seife waschen, um so den Säureschutzmantel der Haut nicht zu verletzen. Und das gilt nicht nur für industriell hergestellte Seifen, sondern auch für selbst hergestellte Seifen. Im Anschluss auch gerne eincremen!

Alternative: Syndets

Synthetische Detergenien oder kurz Syndets sind eine gute Alternative zu Seifen. Sie sind dem pH-Wert der Haut angepasst, sodass sie den Säureschutzmantel der Haut weniger angreifen. In der Regel sind Flüssigseifen Syndets oder eine Mischung aus Syndet und Seife. Achte dabei auf Bezeichnungen wie seifenfrei, pH-neutral oder pH 5,5.

Sebamed Seifenfreies Waschstück
Die feste Seife von Sebamed ist im Grunde gar keine Seife. Das Waschstück ist seifenfrei und fördert den hauteigenen Schutz gegen Bakterien und Pilze.

Wie verwende ich Seife richtig?

Die Anwendung einer Seife ist im Grunde sehr einfach. Du kannst sie aber nicht nur für die Hände, sondern auch für den Körper, das Gesicht oder die Haare verwenden. Was du bei der Anwendung genau beachten solltest, erklären wir dir hier.

Hände richtig waschen

 

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Wir waschen täglich mehrmals unsere Hände. Damit das Waschen aber auch wirklich effektiv ist und du alle schädlichen Keime und Krankheitserreger loswirst, solltest du beim Händewaschen wie folgt vorgehen:

  1. Feuchte deine Hände einige Sekunden lang unter dem laufenden, warmen Wasser an.
  2. Nun geht’s ans Einseifen. Verreibe die Seife zwischen den Handflächen, bis es schäumt.
  3. Den Handrücken gründlich einseifen und auch die Fingerzwischenräume nicht vergessen.
  4. Daumen und Fingerspitzen ebenfalls einseifen.
  5. Die Seife anschließend gründlich für etwa 20 – 30 Sekunden unterm laufenden Wasser abspülen und danach die Hände abtrocknen.

Haare mit Seife waschen

Wichtig: Deine Haare solltest du immer nur mit einer speziellen Haarseife waschen. Handseifen schaden dem Haar nur. Willst du wissen, welches die beste Haarseife ist, dann schau dir weiter oben unseren Favoriten an.

Die Haarseife verwendest du anstelle eines Shampoos. Feuchte also deine Haare an, verreibe die Haarseife zwischen den Händen, bis es schäumt und gib den Schaum dann auf deinen Haaransatz. Deine Haarlängen sparst du aus. Dann den Schaum sanft in die Kopfhaut massieren.

Alternativ kannst du das Seifenstück aber auch direkt am Kopf reiben. Hier kann es jedoch passieren, dass du deine Haare verknotest oder zum Teil sogar abbrichst.

Körper und Gesicht mit Seife waschen

Auch am Körper anstelle eines Waschgels oder im Gesicht statt eines Reinigungsgels kannst du Seife verwenden. Auch hier solltest du darauf achten, dass die Seife speziell für diese Bereiche geeignet ist. Welches unsere Favoriten für Gesicht und Körper sind, erfährst du weiter oben.

Willst du deinen Körper unter der Dusche mit einem Seifenstück waschen, kannst du dieses entweder vorher in den Händen schaumig reiben und den Schaum dann auf dem Körper verteilen oder aber mit dem Seifenstück direkt über den Körper fahren.

Zur Reinigung deines Gesichtes kannst du die Seife einfach mit etwas Wasser zwischen den Handflächen aufschäumen und den Schaum dann wie bei einem Gesichtsreiniger auch im Gesicht verreiben. Massiere den Schaum gründlich ein, sodass Make-up, Schmutz und Talg gründlich entfernt werden. Spare dabei die Augenpartie aus.

Seife richtig aufbewahren

Damit du lange etwas von deiner Seife hast, solltest du sie nach dem Verwenden an einem trockenen Ort aufbewahren, wo die Restflüssigkeit gut ablaufen kann. Am besten eignen sich spezielle Seifenschalen, Seifensäckchen oder für unterwegs Seifendosen.

Flüssige oder feste Seife: Was ist besser?

Eine Entscheidung zwischen fester und flüssiger Seife scheint auf den ersten Blick auch immer eine Entscheidung zwischen Keimschleuder oder Umweltsünder zu sein. Doch ist feste Seife wirklich unhygienisch und gibt es Flüssigseife nur in umweltschädlich? Nein! Wir klären auf.

Feste Seife

Feste Seife ist eindeutig umweltschonender, da sie in der Regel, anders als die Flüssigseife ohne Plastikverpackung auskommt. Aber wie sieht es aus mit der Hygiene? Viele gehen davon aus, dass ein festes Seifenstück Keime und Bakterien bei sich hält und an die nächste Person, die es benutzt, weitergibt. Denn schließlich wandert so ein Seifenstück von Hand zu Hand und kommt stets mit Schmutz und Bakterien in Berührung.

Laut einer Gesundheitskolumne der New York Times ist das aber nicht der Fall. In der Kolumne aus dem Jahr 2019 beruft sich die New York Times auf verschiedene Studien. Die Ausführlichste stammt aus dem Jahr 1965. Hier haben Forscher festgestellt, dass Bakterien nicht auf nachfolgende Benutzer eines Seifenstückes übertragen werden.

Viele weitere Studien konnten bestätigen, dass sich auf dem Seifenstück zwar Bakterien befinden können, diese aber nicht übertragen werden, so die New York Times.

Gelegentlich haben Studien dokumentiert, dass sich zwar Bakterien auf Seifenstücken befinden, doch keine von ihnen konnte beweisen, dass ein Seifenstück eine Quelle von Infektionen ist. Auf der anderen Seite konnten neuere Studien demonstrieren, dass ein Seifenstück die Fähigkeit hat, Infektionen zu bekämpfen. Sogar während Ausbrüchen ernsthafter Infektionen wie dem Ebola Virus.

(Quelle: New York Times, aus dem Englischen übersetzt)

Flüssige Seife

Sie gilt oft als hygienischer, da man hier nur maximal mit einem Pumpspender in Berührung kommt. Auf öffentlichen WCs hat sie auf jeden Fall ihre Berechtigung und ist meist angenehmer als feste Seifen. Es gibt sogar automatische Seifenspender mit Bewegungssensor, sodass du den Spender gar nicht anfassen musst.

Die Schattenseite: Meist kommen die Flüssigseifen in einer Plastikverpackung und produzieren deutlich mehr Müll als feste Seifenstücke. Willst du also deinen Plastikmüll reduzieren, dann ist eine feste Seife wohl die bessere Wahl.

Trotzdem: Es gibt auch die Möglichkeit, Flüssigseifen zu verwenden und den Plastikmüll wenigstens etwas zu reduzieren. Hierfür brauchst du nur einen Seifenspender zu Hause, den du stets wieder auffüllen kannst. Anstatt jedes Mal einen neuen Plastikseifenspender zu kaufen, kannst du auch einen Nachfüllbeutel mit Flüssigseife kaufen und diese Seife in deinen wiederverwendbaren Seifenspender füllen. Dadurch sparst du dir jede Menge Plastikmüll.

Fazit

Seife ist unser täglicher Begleiter und ist dazu noch ein echtes Multitalent. Sie säubert nicht nur unsere Hände, sondern kann auch für den Körper, das Gesicht oder sogar die Haare verwendet werden. Unterschieden wird meist zwischen festen und flüssigen Seifen.

Wir empfehlen dir feste Seifen, da diese umweltschonender sind und weniger Plastikmüll produzieren als flüssige Seifen. Sie sind mindestens genau so hygienisch wie Flüssigseifen und übertragen, anders als zunächst vielleicht vermutet, keine Keime und Bakterien von Person zu Person. Weiter oben im Artikel haben wir dir unsere liebsten Seifen für Hand, Haar, Gesicht und Körper vorgestellt.

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