Leinsamengel: Der natürliche Lockenbooster für die Haare

Leinsamengel für schöne Haare
Credit: Unsplash/Tim Mossholder

Sammeln sich in deinem Bad auch diverse Kosmetikprodukte für Haut und Haar an? Ständig neue Shampoos, Haarkuren oder Feuchtigkeitscremes zu kaufen geht aber nicht nur auf den Geldbeutel, sondern ist auch schlecht für die Umwelt.

Willst du dein Badezimmerregal zur strikten Zero-Waste-Zone erklären, dann setze am besten auf natürliche, selbst hergestellte Produkte. Leinsamengel ist ein natürliches Wundermittel für die Haare, das günstig ist und keinen Müll produziert.

Hier erkläre ich dir, wieso das Gel ein Geheimtipp für trockenes und lockiges Haar ist und wie du es selber herstellen kannst.

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Kyra Piontek
Kyra Piontek

Hi, ich bin Kyra und zeige dir gerne meinen kleinen Beauty-Kosmos. Mit meinen Sommersprossen bin ich der Sunshine des Beauty Report Teams und weiß deshalb genau, wie man einen glowy Beachgirl-Look zaubert.

In meiner Strandtasche immer dabei: UV-Schutz und Bronzing Powder.

Das Wichtigste in Kürze

  • Leinsamengel ist ein Gemisch aus Leinsamen und Wasser und kann einfach und günstig selber hergestellt werden.
  • Es enthält reichhaltige Nährstoffe, die dem Haar Feuchtigkeit spenden und es intensiv von innen heraus pflegen.
  • Besonders Naturlocken erhalten einen richtigen Curl-Boost durch das natürliche Gel.

So wirkt Leinsamengel im Haar

Leinsamen gelten als absolutes Superfood und sie werden unter fast jedes Porridge und jede Smoothie Bowl gemischt. Das liegt vor allem daran, dass sie sehr viele wertvolle Nährstoffe enthalten.

Leinsamen sind reich an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Außerdem enthalten die Samen Vitamin E, Magnesium, Selen, Kupfer und sämtliche B-Vitamine – alles Nährstoffe, die gut für die Gesundheit von Haut und Haar sind. In Form eines Gels können die Leinsamen als Haarpflege für trockenes und lockiges Haar verwendet werden.

  • Leinsamengel spendet Feuchtigkeit und bekämpft Frizz.
  • Es hilft dabei, die Locken zu definieren, ohne sie zu verkleben.
  • Leinsamengel macht die Haare glänzender und geschmeidiger.
  • Es ist zu 100 Prozent natürlich und enthält wichtige Nährstoffe.
  • Leinsamengel ist günstig und kann super leicht selber hergestellt werden.

 

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Gegen trockene Haare

Du hast sprödes, trockenes Haar, das oft zu Frizz und Spliss neigt? Dann solltest du deinem Haar viel Feuchtigkeit hinzufügen. Während viele Pflegeprodukte die Haare mit Silikonen und anderen schädlichen Inhaltsstoffen auf Dauer austrocknen, ist das natürliche Leinsamengel ein optimaler Feuchtigkeitsspender ohne schädliche Zusatzstoffe.

Leinsamengel versorgt dein Haar mit wichtigen Nährstoffen, macht es glänzender und geschmeidiger und dringt tief in die Haarstruktur ein, wo es die Haare mit Feuchtigkeit versorgt. Also, Frizz ade!

Für definierte Locken

Girls (und natürlich auch Boys) mit Naturlocken aufgepasst! Leinsamengel gilt als absolutes Lockenwunder, denn es verbessert die Sprungkraft der Locken, intensiviert deine Lockenpracht und gibt ihnen Halt.

Außerdem sorgt es für mehr Glanz und Geschmeidigkeit und definiert die Locken. Anders als manche andere Lockencremes oder -sprays verklebt es die Locken nicht.

Leinsamengel selber herstellen

Zutaten

  • 30 Gramm Leinsamen
  • 250 Milliliter (destilliertes) Wasser
  • Kochtopf
  • Holzlöffel
  • Feines Küchensieb oder Nussmilchbeutel (hier bei Amazon)
  • Verschließbares Einmachglas (hier bei Amazon)
  • Optional weitere Zutaten wie Olivenöl, Vitamin-E-Öl oder ätherische Öle
manako Bio Leinsamen
Die ganzen Bio Leinsamen lassen sich vielseitig einsetzen.

Zubereitung

  1. Gebe Leinsamen und Wasser in den Kochtopf und lasse die Samen bei hoher Hitze aufkochen. Gut mit dem Holzlöffel umrühren, damit es nicht überkocht.
  2. Drehe die Hitze runter, sobald es kocht, und lasse das Ganze etwa vier Minuten köcheln. Nimm den Kochtopf vom Herd, sobald die Masse anfängt einzudicken.
  3. Durch das Sieb oder die Nussmilchbeutel kannst du die Masse nun in das Einmachglas füllen. Mit dem Holzlöffel die Samen noch mal gut ausdrücken.
  4. Das Gel sollte nun die Konsistenz von rohem Eiweiß haben. Lass es in dem geschlossenen Gefäß vollständig abkühlen.
  5. Im Kühlschrank hält sich das selbstgemachte Leinsamengel circa ein bis zwei Wochen. Du kannst aber auch kleine Portionen einfrieren.

Leinsamengel kaufen

Du kannst auch fertiges Leinsamengel kaufen. Dies ist allerdings kein reines Leinsamengel, sondern angereichert mit Sheabutter und Olivenöl. Das Lockengel ist frei von Sulfaten, Parabenen, Mineralölen und Petrolatum und soll Naturlocken intensivieren, ohne sie dabei starr zu machen.

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Aunt Jackie's Shrink Leinsamen Locken Gel
Das Lockengel enthält Leinsamen und Weizenprotein und ist ein Booster lockiges Haar.

Leinsamengel Anwendung im Haar

Zunächst ist die Konsistenz deines selbst hergestellten Leinsamengels bestimmt etwas gewöhnungsbedürftig. Es ist dicker und glitschiger als die meisten Haarspülungen und es könnte sein, dass bei den ersten Versuchen einiges daneben geht. Das ist aber nicht schlimm, denn du kannst das Gel jederzeit günstig und kinderleicht nachproduzieren.

Leinsamengel ist vielseitig einsetzbar. Probiere es einfach mal aus und schaue dann, was deinem Haar besonders guttut. Hier sind zwei Anwendungsvorschläge:

Als Leave-In-Conditioner – für intensive Locken

  • Gebe eine geringe Menge von dem Gel nach dem Waschen in deine handtuchtrockenen Haare. Es sollte ausreichen, dass deine Längen damit versorgt werden, aber nicht zu viel sein. Sonst sind deine Haare nach dem Trocknen schnell etwas verhärtet.
  • Knete das Gel gut in die Haare ein. Spare den Haaransatz aus und gebe das Leinsamengel nur in die Längen.
  • Mit einem grobzinkigen Kamm (hier bei Amazon) kannst du das Leinsamengel nun ins Haar einarbeiten und so gleichmäßig verteilen.
  • Lasse deine Haare am besten lufttrocknen. Willst du deine Naturlocken intensivieren, kannst du sie in einen Turban (hier bei Amazon) binden und so trocknen lassen.

Als Overnight-Haarkur – gegen Frizz und Spliss

  • Nach der Haarwäsche eine große Menge des Leinsamengels ins gesamte Haar geben.
  • Knete das Gel gut in die Haare ein und kämme sie anschließend mit einer Wet Brush (hier bei Amazon) durch.
  • Flechte dir einen lockeren Braid oder binde deine Haare in einen lockeren Dutt zusammen und lass die Kur über Nacht einwirken.
  • Am nächsten Morgen das Leinsamengel wieder auswaschen.
  • Etwa einmal die Woche wiederholen.

Fazit

Ob im Müsli oder im Haar – Leinsamen sind echte Gesundheitsbooster von innen und von außen heraus. Im Haar als Gel angewendet, entpuppen sie sich als natürliches Lockenwunder, das den Haaren Feuchtigkeit spendet und Naturlocken Glanz, Geschmeidigkeit, mehr Sprungkraft und Halt gibt.

Du kannst das Leinsamengel ganz einfach selber herstellen. Das geht schnell, ist günstig und nachhaltig. Denn: Dein DIY-Haarconditioner mit Leinsamen ist quasi ein Zero-Waste-Produkt, mit dem du deine Haare so natürlich wie möglich pflegst.

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