Haarpflege im Winter: Trockenheit und Spliss verhindern

Frau mit braunem Haar im Winter Schnee
Credit: Pexels/Vantha Thang

Nicht nur für unsere Haut, sondern auch für unser Haar ist der Winter eine wahre Herausforderung. Denn auch wenn nun die Sonneneinstrahlung auf das Haar abnimmt, bringen Kälte, Heizungsluft und Mützen neue Problemchen mit sich.

Damit du vor Bad Hair Days und Spliss verschont bleibst, haben wir hier die besten Produkte und Tipps für deine Haarpflege im Winter und erklären dir, warum die Umstellung der Routine so wichtig ist.

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Jaike Zobel
Jaike Zobel
Hi, ich bin Jaike. Fachkosmetikerin und Journalistin. „Effortless natural beauty“ ist mein Motto.

Ich liebe es, die natürliche Schönheit zu unterstreichen und dabei an die Umwelt zu denken. Go green with me!

Das Wichtigste in Kürze

  • Kälte, Nässe, Heizungsluft und Mützen beanspruchen unsere Haare stark und können sie beschädigen und austrocknen.
  • Eine reichhaltige und routinierte Pflege im Winter sorgt dafür, dass dein Haar im Frühling gesund ist und strahlt.
  • Natürliche Inhaltsstoffe in deinen Haarpflegeprodukten sorgen dafür, dass dein Haar nicht zusätzlich beschwert und ausgetrocknet wird.

Die besten Haarprodukte für den Winter

Das beste Shampoo im Winter

myRapunzel Pflege-Shampoo & Volumen-Shampoo

Die zwei Shampoos von myRapunzel findest du hier bei Amazon und hier auf myrapunzel.de

Ich laufe Gefahr zu klingen wie eine schlechte Werbung, doch: Dieses Shampoo hat mein Haar verändert! Ich verwende seit einigen Wochen das Naturshampoo mit Aloe Vera und Kamille und bin mehr als zufrieden. Die eher flüssige Formel ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, doch das Ergebnis lässt sich sehen. Die Haare trocknen an der Luft super schnell, sind geschmeidig und glänzend und wirklich intensiv mit Feuchtigkeit versorgt.

Persönlicher Pluspunkt: Ich versuche seit Monaten alte Haarfarbe von 2020 aus meinem Haar zu bekommen und hatte den Kampf schon aufgegeben. Doch die enthaltene Kamille hat den Farbton meiner Haare toll ausgeglichen und alles sieht einheitlich und frisch aus.

Der beste Conditioner im Winter

Lush Happy Happy Joy Joy Conditioner

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Den Happy Happy Joy Joy-Conditioner findest du hier bei Lush.

Fragt mich jemand nach meinem liebsten Haarpflegeprodukt, dann antworte ich mit: Der Happy Happy Joy Joy-Conditioner von Lush. Die vegane Formel – angereichert mit Mandelmilch, Neroliöl, Rosenöl und Orangenblütenwasser – lässt das Haar auch zwei Tage nach der Haarwäsche noch himmlisch Duften und sorgt für gesättigtes, glänzendes und weiches Haar. Und zwar ganz ohne Chemie!

Aveda Damage Remedy Leave-in-Conditioner

Den Conditioner von Aveda findest du hier bei Douglas.

Er ist der Sieger unseres großen Leave-in-Conditioner Tests und hält was er verspricht: Die Haare sind weich, lassen sich gut durchkämmen und sind nicht beschwert. Zudem sind wir vollkommen überzeugt von den botanisch basierten Inhaltsstoffen und dem integrierten Hitzeschutz. So ist das Haar auch langfristig vor Spliss und Haarbruch geschützt ist.

Die beste Haarmaske im Winter

OUAI Fine To Medium Hair Masque

 

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Die reichhaltige Haarmaske von OUAI findest du hier bei Douglas und hier bei Sephora.

Einmal wöchentlich solltest du eine intensiv pflegende Haarmaske anwenden. Die Fine To Medium Hair Masque wurde entwickelt, um Haarschäden vorzubeugen und zu reparieren. Die reichhaltige Rezeptur aus Panthenol, Sheabutter und Keratin sorgt für seidigen Glanz, eine gestärkte Haarstruktur und Schutz vor äußeren Einflüssen, die dem Haar schaden könnten.

Das beste Haaröl im Winter

Nuxe Huile Prodigieuse

 

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Das Nuxe-Öl findest du hier bei Amazon und hier bei Douglas.

Ein Haaröl das nicht beschwert und dennoch intensiv pflegt? Das kann das Nuxe Huile Prodigieuse. Und das Beste: Es versorgt nicht nur die Haare mit sieben hochwertigen Pflanzenölen und viel Feuchtigkeit, sondern eignet sich auch für Gesicht und Körper. Das Trockenöl ist samtig und leicht, enthält unter anderem Macadamiaöl, Süßmandelöl und Arganöl, hat eine antioxidative Wirkung und legt sich als Schutzschild um das Haar.

Warum braucht das Haar im Winter andere Pflege?

Kälte, Nässe, Heizungsluft und dicke Kleidung verlangen dem Haar viel ab. Und auch Haarverlust tritt vermehrter auf als noch in den Sommermonaten. Dieses Phänomen stammt übrigens aus einer längst vergangenen Zeit. Unsere Vorfahren, die noch Fell trugen, hatten ein Sommerfell zum Schutz vor UV-Strahlung und ein Winterfell zum Schutz vor Kälte – und wir leben nun mit den Folgen.

Zudem arbeiten unsere Talgdrüsen ab einer Temperatur von acht Grad nur mit halber Kraft und sorgen somit im Winter für weniger Eigenfett auf der Kopfhaut und es entstehen schneller Schuppen und trockene Längen und Spitzen.

All diese Faktoren verlangen von uns, dass wir uns intensiver um unser Haar kümmern, das Haar weniger waschen, um ihm kein Eigenfett zu rauben, es mit reichhaltigen Masken und Ölen unterstützen und die Haarwäsche abends durchführen, damit auf schädigendes Föhnen verzichtet werden kann.

Schon gewusst? Auch der Wachstumszyklus deiner Haare verändert sich im Winter. Deshalb wachsen sie nun langsamer. Möchtest du dein Haarwachstum auch in der kalten Jahreszeit anregen, solltest du auf ein Kopfhautpeeling und Kopfhautmassagen setzen.

6 Tipps für gesundes Haar im Winter

  1. Nicht mit nassem Haar rausgehen: Manchmal herrscht morgens absolutes Chaos und alles muss super schnell gehen. Da kann es schonmal passieren, dass keine Zeit mehr für’s Föhnen bleibt, einfach eine Mütze gegriffen wird und fertig. Das ist aber leider sehr fatal für die Gesundheit deiner Haare. Denn nasses Haar kann in der kalten Winterluft gefrieren, abbrechen und Spliss bilden. Auch eine Mütze schützt davor nicht, denn auch sie verursacht Spliss durch Reibung. Wasche deine Haare lieber abends, verwende einen versiegelnden Leave-in-Conditioner und lass sie drinnen lufttrocknen.
  2. Kopfhaut intensiv pflegen: Die Talgdrüsen arbeiten ab einer Temperatur von etwa acht Grad nur noch mit halber Kraft. So kann es zu Trockenheit, Juckreiz und Schuppen kommen und auch das Haarwachstum wird gemindert. Um dem entgegen zu wirken, solltest du einmal wöchentlich ein sanftes Kopfhautpeeling anwenden, deine Kopfhaut auch mal mit einer sanften Massage verwöhnen und dann und wann für den Spaziergang auf ein Stirnband anstelle einer Mütze setzen.
  3. Inhaltsstoffe beachten: Viele Inhaltsstoffe wie Silikone, Sulfate und Parabene sind in Verruf geraten, da sie das Haar bei häufiger Anwendung austrocknen können. Das entspricht leider der Wahrheit. Deshalb solltest du vor allem im Winter darauf achten, dass in deinen Haarpflegeprodukten weitestgehend auf bedenkliche Inhaltsstoffe verzichtet wird. Unser Tipp: Setze ganz einfach von Anfang an auf Naturkosmetik.
  4. Bleibe bei einem Shampoo: Genau so wichtig wie der Blick auf die Inhaltsstoffliste ist, dass du in den Wintermonaten bei einem Produkt pro Anwendung bleibst und nicht wild durchwechselst. So kann sich dein Haar an das Produkt gewöhnen, muss nicht viel Kraft aufwenden, wird mild gereinigt und sanft gepflegt. Simpel aber effektiv ist hier die Devise.
  5. Setze auf Satin und Seide: Dass Mützen und dicke Kleidung dem Haar schaden haben wir bereits mehrfach erwähnt. Aber was für Alternativen gibt es denn? Wie kann ein Ausgleich geschaffen werden? Durch Satin und Seide! Der weiche, leichte Stoffe kann zum Beispiel als Kopfkissenbezug oder als Haarband verwendet werden und sorgt so wenigstens über Nacht für Regeneration. Tagsüber kannst du dir mit Satin-Scrunchies zudem Zöpfe flechten, um dein Haar zusätzlich zu schützen.
  6. Spitzen schneiden lassen: Die Spitzen jeden Monat schneiden lassen? Das ist nicht notwendig. Doch alle drei Monate solltest du dir schon einen Termin im Salon machen. Starte also mit einem sanften Schnitt im Dezember in den Winter und lass den Profi dann Ende Februar wieder ran, um die Spuren des Winters aus deinem Haar zu schnippeln. Das ist nicht nur sinnvoll, sondern auch preiswert!

FAQ

Warum sind Haare im Winter so viel trockener?

Dass Haare im Winter auffallend trockener sind als in der wärmeren Jahreszeit hat vielfältige Gründe. Zum einen arbeiten die Talgdrüsen ab einer Temperatur von acht Grad im Energiesparmodus und sorgen somit dafür, dass unser Haar weniger mit Eigenfett versorgt wird. Zum anderen entziehen kalte Luft, Heizungsluft und Wolle dem Haar zusätzliche Feuchtigkeit. Durch zu wenig Eigenfett kann das Haar sich jedoch nicht selbst helfen. Eine reichhaltige Haarpflege muss her.

Was tun gegen elektrisch aufgeladene Haare?

Durch Reibung an Mütze und Schal im Zusammenspiel mit Kälte und Heizungsluft kommt es im Winter gerne mal zu elektrisch aufgeladenen Haaren. Besonders betroffen von diesem Phänomen sind feine und trockene Haare. Hilfreich gegen Haare die in alle Richtungen stehen sind Feuchtigkeitspflege und ein gutes Haaröl. Haaröle versiegeln Feuchtigkeit im Haar, glätten die Oberfläche und schützen die Haarstruktur.

Worauf muss ich bei Locken im Winter achten?

Lockiges Haar und Afros neigen dazu, prinzipiell trockener zu sein, da das Eigenfett der Kopfhaut durch die Haarstruktur nur schwierig in die Längen und Spitzen kommt. Aus diesem Grund ist besonders bei Locken im Winter Vorsicht geboten. Wasche dein Haar wenn möglich nur einmal pro Woche mit einem milden, sulfatfreien Shampoo und setze auf reichhaltige Kuren, Spülungen und Leave-in-Pflege. Tolle Tipps findest du hier:

Fazit

Unser Haar und seine Gesundheit sind uns heilig. Deshalb wollen wir es schonend durch den Winter bringen und setzen dafür auf eine natürliche und reichhaltige Pflege. Mit der Kombination aus Naturshampoo, reichhaltigem Conditioner, einer regelmäßigen Haarmaske und einem hochwertigen Haaröl, sowie mit einem achtsamen Umgang ist dein Haar gut bedient und erwacht im Frühling eben so strahlend wie all die hübschen Blümchen.

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