Hair Goals: 5 Tipps für schöne, gesunde Haare

Frau mit gesunden Haaren
Credit: Unsplash/Xan Griffin

Jeder kennt diese Werbungen: „Kauf dir dieses Produkt und deine Haare werden wunderschön, gesund und glänzen wie der hellste Stern am Himmel“. Doch so einfach ist es in der realen Welt leider nicht. Um gesundes Haar zu bekommen, braucht es viel Mühe und Aufmerksamkeit.

Wir erklären hier alles, was du über die perfekte Haarpflege für gesundes Haar wissen musst. Machs dir gemütlich und pass aufmerksam auf. Jeder Tipp ist wichtig und verhilft dir zu wunderschönem und gesundem Haar, das wirklich wie der hellste Stern am Himmel glänzt (oder so ähnlich).

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Kyra Piontek
Kyra Piontek

Hi, ich bin Kyra und zeige dir gerne meinen kleinen Beauty-Kosmos. Mit meinen Sommersprossen bin ich der Sunshine des Beauty Report Teams und weiß deshalb genau, wie man einen glowy Beachgirl-Look zaubert.

In meiner Strandtasche immer dabei: UV-Schutz und Bronzing Powder.

Das Wichtigste in Kürze

  • Neben guten Genen ist gesundes Haar auch abhängig von der richtigen Ernährung, einer guten Pflegeroutine und den geeigneten Haarpflegeprodukten.
  • Die Haare brauchen einige wichtige Nährstoffe, um gesund und kräftig nachzuwachsen. Diese lassen sich durch Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen.
  • Wichtig ist außerdem, dass die Haarpflege auf den eigenen Haartyp abgestimmt wird und dass das Haar nicht zu stark überpflegt wird.

1. Nährstoffe für gesunde Haare

Wenn du das Wort Haarpflege hörst, denkst du wahrscheinlich direkt an Haarmasken, Haaröle und Co. – doch um wirklich gesunde Haare zu bekommen, zählt nicht nur die Pflege von außen, sondern auch die Pflege von innen.

Damit die Haare gesund und kräftig nachwachsen können, braucht der Körper einige wichtige Nährstoffe. Die drei Wichtigsten sind diese:

  1. Biotin: Biotin gehört zu den B-Vitaminen und wird manchmal auch Vitamin B7 genannt. Es fördert unter anderem die Keratinproduktion. Keratin ist ein Protein und die Grundsubstanz der Haarfaser und sorgt für die Elastizität und Widerstandsfähigkeit der Haare. Durch chemische Behandlungen, Stylinghitze oder UV-Licht kann das Keratin im Haar abnehmen. Biotin regt die Keratinproduktion an und kann das Haar so wieder geschmeidiger und gesünder machen.
  2. Selen: Selen ist ein wichtiges Spurenelement und schützt die Haare und auch die Nägel vor oxidativem Stress. Außerdem unterstützt es das Wachstum der Haare.
  3. Zink: Zink ist ein besonders wichtiges Spurenelement für den Körper und trägt zur Erhaltung von gesunder Haut, gesunden Nägeln und gesundem Haar bei. Es hat eine antioxidative Wirkung und unterstützt das Zellwachstum und die Kollagenbildung.
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2. Ernährung für gesunde Haare

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung hat auch einen Einfluss auf den Körper. So auch auf die Haare und deren Wachstum. Wir verraten, welche Lebensmittel auf dem Teller landen sollten, um gesundes Haar zu bekommen.

  • Proteine: Die Haare bestehen zu etwa 90 Prozent aus Proteinen (der Großteil ist das Protein Keratin). Somit liegt auch auf der Hand, dass eine eiweißreiche Ernährung sehr gut für die Haare sein kann. Proteinreiche Nahrungsmittel sind beispielsweise tierische Produkte wie Fleisch, Fisch und Eier oder pflanzliche Produkte wie Tofu, Linsen, Quinoa und Hafer.
  • Vitamine: Auch Vitamine sind extrem wichtig für gesunde Haare. Weiter oben haben wir bereits erklärt, warum das Vitamin B7 (Biotin) dem Haar guttut. Es gibt aber noch weitere essenzielle Vitamine, die gesundes Haar fördern. Dazu zählen vor allem Vitamin E und Vitamin A. Um diese Vitamine aufzunehmen, sollten Vollkornprodukte, grünes Gemüse, Milch, gelbes, rotes oder orangenes Obst und diverse Gemüsesorten wie Karotten, Paprika oder Tomaten auf dem Teller landen. Aber auch Avocado, Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse und Pinienkerne sind beliebte Vitamin-Booster.
  • Fette: Essenzielle Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-8 sind sehr wichtig für gesundes Haar. Der Körper braucht sie für den Stoffwechsel und sie wirken auch auf den Haarzyklus ein. Besteht ein Mangel an ungesättigten Fettsäuren, kann das unter Umständen zu Haarausfall führen. Die Fette können unter anderem mit Fisch, Käse, Joghurt, Walnüssen oder Leinsamen zu sich genommen werden.
  • Mineralien: Mineralien wie Zink oder Eisen übernehmen wichtige Funktionen des Körpers. Sie transportieren unter anderem Sauerstoff und sorgen für das Wachstum neuer Zellen. Im Frühstück, Mittag- oder Abendessen sollten also von nun an Hülsenfrüchte, Meeresfrüchte, Samen, Nüsse und grünes Gemüse zu finden sein.

3. Waschroutine für gesunde Haare

Wir waschen uns mehrmals die Woche die Haare, doch auch hier kann man einiges falsch machen und den Haaren schaden. Auf diese wichtigen Tipps sollte bei der Haarwäsche geachtet werden:

  • Nicht zu oft waschen: Sehr häufiges Waschen der Haare trocknet diese schneller aus und konditioniert auch die Kopfhaut, schneller Talg nachzuproduzieren. Die Folge: Der Ansatz fettet schnell nach und die Spitzen sind trocken und brüchig. Die Haare sollten am besten alle drei bis vier Tage gewaschen werden.
  • Nicht zu heiß waschen: Heißes Wasser strapaziert die Kopfhaut und trocknet die Haare aus. Besser ist es, angenehm warmes Wasser zu verwenden. So werden Schmutz, Talg und Produktreste gründlich aus den Haaren gespült, diese jedoch dabei nicht angegriffen.
  • Shampoo nur auf die Kopfhaut: Ein Shampoo hat in erster Linie eine reinigende Funktion. Es öffnet die Schuppenschicht der Haare, sodass Talg, Schmutz und Stylingprodukte effektiv herausgewaschen werden können. Dadurch raut es die Haare auf und kann gerade die empfindlichen Spitzen schnell austrocknen. Das Shampoo also nur auf den Ansatz geben. Die Längen werden damit versorgt, sobald das Shampoo ausgewaschen wird.
  • Immer einen Conditioner verwenden: Während das Shampoo reinigt, erfüllt der Conditioner eine Pflegefunktion. Er schließt die geöffnete Schuppenschicht wieder und schließt die Feuchtigkeit so im Haar ein. Außerdem schirmt er das Haar vor schädlichen Umwelteinflüssen ab und macht die Haare geschmeidig und glänzend.
  • Regelmäßig eine Haarkur anwenden: Um das Haar zu nähren, sollte regelmäßig etwa einmal die Woche oder alle zwei Wochen eine Haarmaske angewendet werden. Diese unbedingt vor dem Conditioner auftragen, damit die reichhaltigen Inhaltsstoffe auch in das Haarinnere gelangen und das Haar hier effektiv pflegen können.
  • Die Haare nicht abrubbeln: Ganz wichtig ist, dass die Haare nach dem Waschen nicht mit einem Handtuch trockengerubbelt werden. Das raut die Haare auf und macht sie kraus und brüchig. Am besten die Feuchtigkeit sanft aus den Haaren kneten und diese dann in ein Mikrofaserhandtuch oder ein Baumwollshirt binden.

4. Stylingtipps für gesunde Haare

Auch im Umgang mit dem Styling der Haare gibt es einiges zu beachten, um die Haare nicht zu beschädigen. Wünschst du dir gesunde Haare, solltest du diese Hinweise beim Styling unbedingt beachten:

Haare an der Luft trocknen lassen

Um gesunde Haare zu bekommen, sollten diese so oft es geht nach dem Waschen an der Luft getrocknet werden lassen. Vermeide Stylinghitze so gut es geht, um die Haare nicht auszutrocknen und ihnen nicht zu schaden. Kannst du dennoch nicht auf den Föhn verzichten, solltest du deine Haare trotzdem so gut es geht an der Luft vortrocknen lassen und dann die noch leicht feuchten Haare in Form föhnen.

Einen Hitzeschutz verwenden

Immer – wir wiederholen – IMMER einen Hitzeschutz verwenden, wenn mit Hitze gearbeitet wird. Egal ob Föhn, Glätteisen, Lockenstab oder Welleneisen – kommt Hitze zum Einsatz, müssen die Haare unbedingt davor geschützt werden, ansonsten werden sie kaputt und brechen schnell ab.

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Keine zu starke Hitze anwenden

Willst du deine Haare mit Hitze stylen, egal ob mit Föhn, Glätteisen oder Lockenstab, solltest du es nicht übertreiben. Es muss nicht immer die höchste Hitzestufe sein. Pass die Hitzestufe deinen Haaren an. Feines Haar sollte nur auf geringer Stufe gestylt werden, bei dicken Haaren kannst du ruhig eine etwas höhere Hitzestufe verwenden. Die optimale Stylingtemperatur liegt etwa bei 185 Grad Celsius.

Haare von unten nach oben bürsten

Auch das Bürsten der Haare muss gelernt sein. Um Ziepen und unnötigem Haarausfall vorzubeugen, solltest du deine Haare immer zuerst an den Spitzen kämmen und dich dann nach und nach hocharbeiten. Am besten eignet sich eine Haarbürste mit flexiblen Borsten, die die Haare effektiv entwirrt, dabei aber nicht zu stark an ihnen reißt.

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Keine strengen Zöpfe binden

Strenge Zöpfe, die eng zusammengebunden werden, solltest du so gut es geht vermeiden. Denn dadurch entsteht ein Zug, der zu unnötigem Haarausfall führen kann. Bindest du dir regelmäßig deine Zöpfe sehr streng, kann das teilweise zu kahlen Stellen führen. Besonders oft passiert das an den sogenannten Geheimratsecken.

Auch schädliche Haargummis mit Metallsteg sollten besser nicht verwendet werden. Diese lassen das Haar schneller abbrechen. Besser sind Spiralhaargummis oder Scrunchies. Diese hinterlassen auch keine starken Kanten im Haar.

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Haare nicht zu oft färben und regelmäßig schneiden

Chemie macht die Haare kaputt. Das sollte keine neue Erkenntnis für dich sein. Ein sehr guter Tipp für gesunde Haare ist ganz einfach: Lass das Haarefärben weg und verzichte auf Blondierungen und Co., denn diese schaden deinem Haar. Etwas schonender sind Tönungen, denn diese dringen nicht so tief in das Haarinnere ein. Achte außerdem darauf, deine Spitzen alle sechs bis acht Wochen schneiden zu lassen. So entsteht kein Spliss.

5. Haarpflege für gesunde Haare

  • Pflegeprodukte auf den Haartyp anpassen: Damit die Pflege der Haare wirklich erfolgreich ist und die Haare schön und gesund werden, sollte zunächst der eigene Haartyp analysiert werden. Hast du trockene oder fettige Haare? Dickes oder dünnes Haar? Locken, eine leichte Struktur oder glattes Haar? Pass die Pflegeprodukte unbedingt auf die Bedürfnisse deiner Haare an und kauf nicht irgendein Produkt, das vielleicht bei deinem Lieblingsinfluencer funktioniert, aber nicht auf dein Haar zugeschnitten ist.
  • Eine Leave-in Pflege verwenden: Eine Leave-in Pflege kann viele Funktionen haben. Sie kann Frizz und fliegende Haare bändigen, den Haaren mehr Glanz verleihen oder sie sogar vor Hitze schützen. Vor allem aber wirkt sie wie ein Schutzschild für das Haar und legt sich um die einzelnen Haare wie ein Mantel. So schützt sie die Haare vor einem Feuchtigkeitsverlust und vor schädlichen Umwelteinflüssen.
  • Das Haar nicht überpflegen: Haarschaum, Haarlotion, Haaröl und zum Schluss noch eine dicke Schicht Haarspray? Nein, danke. Was die Haarpflege angeht, kannst du dir eines merken: Weniger ist mehr. Verwende nur Produkte, die auch wirklich eine wichtige Funktion erfüllen und reduziere die Haarpflege auf ein Minimum. Auf welche Produkte kann dein Haar verzichten und auf welche nicht? Wir setzen bei unserer Haarpflege immer auf diese Kombi: Shampoo, Conditioner, gelegentlich eine Haarkur, Hitzeschutz und Haaröl oder Haarlotion.
  • Die Haare im Sommer schützen: Chlor, Salzwasser, Wind und Sonne setzen unserem Haar im Sommer ganz schön zu. Wichtig ist deshalb, die Haare nach dem Baden im Pool oder im Meer direkt mit klarem Wasser auszuspülen und zusätzlich einen UV-Schutz für das Haar zu verwenden.

Fazit

Gesunde Haare lassen sich nicht Bibbidi-Bobbidi-Boo herzaubern. Es kostet viel Arbeit und Aufmerksamkeit, die Haare gesund und kräftig zu bekommen. Wir haben dir hier die besten Tipps verraten, mit denen auch du gesundes Haar bekommen kannst. Dabei gehen Ernährung und Haarpflege Hand in Hand.

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