Gesichtsöl für fettige Haut: Talgregulierende Pflege

Gesichtsöl für fettige Haut
Credit: Pexels/Mikhail Nilov

Öl für fettige Haut? Macht es die Sache nicht noch schlimmer? Nein, tatsächlich nicht. Bestimmte Öle können die Talgproduktion der Haut wieder ausbalancieren und auf diese Weise für weniger Fettglanz und Unreinheiten sorgen. Wir zeigen dir die besten Gesichtsöle für fettige Haut, wie du sie richtig anwendest und worauf du bei erhöhter Talgproduktion noch achten kannst.

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Jaike Zobel
Jaike Zobel
Hi, ich bin Jaike. Fachkosmetikerin und Journalistin. „Effortless natural beauty“ ist mein Motto.

Ich liebe es, die natürliche Schönheit zu unterstreichen und dabei an die Umwelt zu denken. Go green with me!

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein hochwertiges Gesichtsöl kann fettige Haut wieder ins Gleichgewicht bringen
  • Viele natürliche Öle sind trocken und nicht-komedogen
  • Du kannst dein Öl pur anwenden oder in Cremes oder Seren mischen

Das beste Gesichtsöl für fettige Haut

Arganöl von Junglück

100% reines Arganöl
  • 100 ml
  • Vegan & Made in Germany
  • In Braunglas

Arganöl hydratisiert die Haut ohne nachzufetten. Es regt die Talgproduktion nicht zusätzlich an und ist nicht-komedogen. Das heißt, dass es die Poren nicht verstopft. Zusätzlich versorgt das Öl die Haut mit Antioxidantien und Lipiden und ist sehr ergiebig.

Wildrosenöl von Satin Naturel

Kaltgepresstes Rosehip Oil
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Kaltgepresstes Rosehip Oil
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  • Mischung aus Wildrose, Argan & Jojoba
  • Vegan & Made in Germany

Wildrosenöl ist auch als Hagebuttenöl oder Rosehip Oil bekannt. Es eignet sich sehr gut für fettige und unreine Haut sowie für Mischhaut. Durch seine regenerierenden Eigenschaften wirkt es gegen Pickel und Pickelmale, reguliert zudem die Talgproduktion und enthält viele Vitamine.

Hanföl von Biorganique

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Hochwertiges Hanföl ist ein trockenes Öl und enthält einen hohen Anteil an Linolsäure. Diese stärkt die Hautschutzbarriere und sorgt dafür, dass die Haut weniger nachfettet und die Entstehung von Pickeln und Entzündungen gemindert wird. Zudem wirkt ebenfalls das enthaltene Zink leicht entzündungshemmend.

Eignet sich Öl bei fettiger Haut?

Fettige Haut neigt zu öligem Glanz, erweiterten Poren und Unreinheiten. Aus diesem Grund scheint ein Gesichtsöl nicht das richtige Produkt für einen solchen Hauttypen zu sein. Aber falsch gedacht! Denn besonders natürliche Öle können das Gleichgewicht der Haut wieder herstellen und für einen gesunden Hautzustand sorgen.

Viele Öle besitzen talgregulierende Inhaltsstoffe, mit denen der Haut signalisiert wird, dass sie weniger Talg produzieren muss. Darauf reagiert die Haut binnen kürzester Zeit mit weniger Fett – schließlich bekommt sie es jetzt in gutem Maße von außen zugeführt. Gleichzeitig wirkt Gesichtsöl antibakteriell und entzündungshemmend und mindert somit die Entstehung von Pickeln.

 

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Gesichtsöl bei fettiger Haut anwenden

Die Pflege fettiger Haut mit einem hochwertigen Gesichtsöl bringt also einige tolle Vorteile mit sich. Damit du aber auch tatsächlich von diesen Benefits profitieren kannst, ist die richtige und regelmäßige Anwendung des Öls wichtig. Es gibt drei Anwendungsvarianten, zwischen denen du wählen kannst:

  1. Pur auftragen: Die pure Anwendung von Öl morgens und abends ist ein wahres Beauty-Erlebnis. Reinige dafür zuvor dein Gesicht. Gib anschließend zwei bis drei Tropfen Öl auf deine Handfläche, verreibe es und drücke deine Handflächen dann sanft auf dein angefeuchtetes Gesicht. So kann das Öl gut einziehen. Aber Achtung: Stellst du fest, dass diese Methode deine Haut austrocknet oder ganz einfach keine Verbesserung auftritt, kann das am Ablösen hauteigener Lipide liegen. Wechsle dann lieber zu einer der anderen Methoden.
  2. Gesichtsöl & Serum: Beliebt bei fettiger Haut sind leichte Feuchtigkeitsprodukte wie zum Beispiel Seren. Diese kannst du mit dem Gesichtsöl anreichern und somit dennoch bei einer leichten und schnell einziehenden Textur bleiben. Vermenge dafür einfach ein paar Tropfen deines Feuchtigkeitsserums mit eins, zwei Tropfen des Öls in deiner Handfläche und massiere die Mischung dann sanft in deine Haut ein. Das kannst du zweimal täglich morgen und abends machen.
  3. Gesichtsöl & Creme: Als Kosmetikerin empfehle ich jedem Hauttyp die Anwendung einer Gesichtscreme. Bei fettiger Haut kannst du sehr gut auf wasserbasierte und/oder gelartige Cremes setzen. Abends oder auch in der kalten Jahreszeit kannst du diese mit einem Tropfen Öl anreichen und auf diese Weise vom sogenannten Okklusiveffekt profitieren. Dieser sorgt dafür, dass deine Haut weniger Wasser verliert und hält deine Hautschutzbarriere gesund.

Dos & Don’ts: Fettige Haut richtig pflegen

Fettige Haut in Balance zu bringen kann eine echte Herausforderung sein – auch mit einer effektiven Reinigung, einem guten Feuchtigkeitsserum und einem hochwertigen Öl. Die meisten Produkte versprechen viel und halten nichts davon. Damit du das Gleichgewicht deiner Haut aber schnellstmöglich wieder herstellen kannst, haben wir noch ein paar Tipps für dich:

Austrocknende Produkte vermeiden

Es klingt logisch, Produkte zu verwenden, die die Haut austrocknen und ihr Fett und Glanz nehmen. Doch Achtung! Auf lange Sicht bewirken diese Produkte – vor allem zu oft angewendet – das Gegenteil und sorgen für eine noch stärkere Talgproduktion. Grund dafür ist, dass die unteren Hautschichten merken, dass oben ausgetrocknet wird. Somit produzieren sie fleißig Talg nach, um dieser Austrocknung vorzubeugen. Hallo, Teufelskreis! Setze deshalb nicht auf austrocknende Produkte, sondern auf feuchtigkeitsspendende Produkte, die die Talgproduktion regulieren.

Richtig peelen

Ein regelmäßiges Peeling unterstützt die Erneuerung der Haut und sorgt für ein ebenmäßigeres Hautbild. Aber auch hier gilt: Weniger ist mehr. Ein- bis zweimal peelen in der Woche reicht vollkommen aus, um die Vorteile der Anwendung genießen zu können. Tägliches Peelen führt wieder mal zu einer erhöhten Talgproduktion aufgrund falscher Signale an die unteren Hautschichten. Unser Tipp: Verwende bei fettiger Haut wöchentlich ein BHA-Peeling.

Überschüssigen Talg entfernen

Dass sich über den Tag hinweg Glanz auf dem Gesicht bildet, ist ganz normal. Nimmst du ihn jedoch als störend wahr, dann kannst du auf sogenanntes Oil Control Paper oder Anti-Shine Paper setzen. Ihr Vorteil liegt darin, dass sie überschüssigen Talg aufsaugen. Somit musst du nicht nachpudern und die Poren unnötig weiter verstopfen. Die kleinen Beauty-Helfer passen sogar in die kleinste Handtasche und sind super hygienisch.

 

 

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FAQ

Wie kommt es zu fettiger Haut?

Fettige Haut kannst du an ihrem Fettglanz – vor allem in der T-Zone – und durch erweiterte Poren erkennen. Ihre Entstehung ist oftmals hormonell bedingt. Wie intensiv die Talgproduktion ausfällt, ist altersabhängig sowie abhängig von der genetischen Veranlagung. Ein fettiges Hautbild kann aber auch zum Beispiel Begleiterscheinung eines Krankheitsbildes wie Morbus Parkinson (eine neurologische Erkrankung) sein.

Überraschenderweise spielt die Ernährung in diesem Hinblick keine SO große Rolle. Isst du also Burger und Pommes, bekommst du dadurch keine fettige Haut. Dennoch sollte die Ernährung für ein gesundes Hautbild ausgewogen sein.

Verstopft Gesichtsöl die Poren?

Einer der größten Beauty-Mythen besagt, dass Öle und Cremes fettige Haut noch fettiger machen und die Poren zusätzlich verstopfen. Hier handelt es sich aber wirklich nur um einen Mythos, der endlich vergessen werden muss. Die meisten Öle haben sogar einen Komedogenitätsgrad von 0. Das heißt, sie verstopfen die Poren nachgewiesenermaßen nicht. Dazu zählen zum Beispiel Arganöl, Wildrosenöl, Hanföl, Jojobaöl und Kaktusfeigenkernöl.

Fazit

Die Fake News, dass fettige Haut ausgetrocknet werden muss, haben wir also nun beiseitegeschafft. Es kommt ganz einfach auf die richtige Wahl der Pflegeprodukte und Inhaltsstoffe an. Denn auch fettige Haut benötigt Feuchtigkeit und Lipide. Ein hochwertiges Gesichtsöl kann ihr das bieten, ohne dass es nachfettet. Die Haut findet innerhalb weniger Wochen wieder ins Gleichgewicht zurück und kann sich auf sanfte Weise erneuern und regenerieren.

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